Der Brillantenarm (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Леонид Гайдай |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-04-28 |
| Einspielergebnis | 2.258 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (348 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ljolik führt ein Schwarzmarkt-Syndikat an und hat einen ausgeklügelten Plan: Juwelen sollen im Gipsverband eines Kuriers geschmuggelt werden. Doch eine Verwechslung bringt alles durcheinander. Nicht der vorgesehene Kurier, sondern der ahnungslose Sowjetbürger Semjon Gorbunkow gerät in diese Rolle, und die Juwelen landen in seinem Gips.
Gorbunkow tut, was ein pflichtbewusster Bürger tut, und meldet den Vorfall der Polizei. Die setzt ihn kurzerhand als Köder ein, um dem Syndikat auf die Spur zu kommen. Während die Gauner mit wachsender Verzweiflung und ohne Erfolg versuchen, an den Gips zu gelangen, bekommt Gorbunkow Probleme an einer ganz anderen Front. Zuhause gerät er unter Verdacht. Seine Frau hält ihn entweder für einen Spion oder vermutet, dass er eine Affäre hat.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Леонид Гайдай, der Film erschien 1969. Zur Besetzung zählen Юрий Никулин, Нина Гребешкова, Нонна Мордюкова und Светлана Светличная. Die Produktion vereint Abenteuer, Komödie und Krimi. Der deutsche Titel „Der Brillantenarm“ fasst die Ausgangslage in einem Wort zusammen: Der Arm im Gips wird zum Versteck für die Beute und damit zum Gegenstand aller Begehrlichkeiten.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte lebt von einer klassischen Komödienkonstruktion, der Verwechslung. Ein Durchschnittsmensch wird ohne eigenes Zutun zum Mittelpunkt einer kriminellen Unternehmung und steht plötzlich zwischen Polizei und Gaunern.
Die Kombination aus Abenteuer, Komödie und Krimi zeigt, dass die kriminelle Handlung vor allem Anlass für Situationskomik ist. Eine zweite Ebene bildet der häusliche Konflikt. Der Verdacht der Ehefrau, ihr Mann sei Spion oder untreu, verlagert die Komik ins Private und zeigt, wie ein Geheimnis, das der Held nicht preisgeben darf, sein Familienleben durcheinanderbringt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,7 von 10 zeigt eine sehr positive Aufnahme. Grundlage sind allerdings erst wenige hundert Stimmen, sodass das Ergebnis als deutliche Tendenz zu lesen ist.
Seit dem Erscheinen sind 57 Jahre vergangen, und dennoch erreicht der Film eine hohe Bewertung. Das spricht dafür, dass die Mechanik der Verwechslungskomödie weitgehend zeitlos funktioniert. Innerhalb der Kriminalkomödie steht der Titel für eine Spielart, die das Verbrechen nicht bedrohlich, sondern als Quelle komischer Verwicklungen erzählt und einen unscheinbaren Helden in den Mittelpunkt stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yuriy Nikulin als Semyon Semyonovich Gorbunkov
- Nina Grebeshkova als Nadezhda Ivanovna Gorbunkova
- Nonna Mordyukova als Varvara Pliushch
- Svetlana Svetlichnaya als Anna Sergeyevna
- Anatoliy Papanov als Lyolik
- Andrey Mironov als Gennadiy Kozodoyev
- Stanislav Chekan als Mikhail Ivanovich, captain
- Vladimir Gulyaev als Volodya, lieutenant of militsiya
- Yevgeniya Melnikova als old lady
- Andrey Fayt als salesman of lottery tickets
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Verfügbarkeit
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