Der Blender - The Imposter (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bart Layton |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-07-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 898.317 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (819 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1994 verschwindet der 13-jährige Nicholas Barclay spurlos in San Antonio, Texas. Dreieinhalb Jahre später findet man ihn lebend wieder, tausende Kilometer von zu Hause entfernt, in Spanien. Desorientiert und zitternd vor Angst erzählt er die erschütternde Geschichte seiner Entführung und der Qualen, die er erlitten haben will. Seine Familie ist überglücklich, den verlorenen Sohn zurückzuhaben. Erst als eine FBI-Agentin ihn befragt, kommen ihr Zweifel an dieser wundersamen Fügung des Schicksals. Was daraus folgt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Bart Layton verantwortet die Regie des 2012 herausgekommenen Films, der im englischen Sprachraum unter dem Titel „The Imposter“ läuft. Zu sehen sind Frédéric Bourdin, Carey Gibson, Beverly Dollarhide und Bryan Gibson. Für Zuschauer ab zwölf Jahren ist das Werk freigegeben.
Hinter den Kulissen
Ungewöhnlich ist bereits die Genremischung: Dokumentarfilm, Mystery und Krimi stehen nebeneinander. Diese Kombination sagt viel über die Anlage aus, denn sie verbindet eine Form, die auf Belegen beruht, mit zwei Formen, die von Ungewissheit leben. Ein dokumentarischer Zugang zu einem Fall, in dem die Identität einer Person selbst zur offenen Frage wird, muss anders vorgehen als eine erzählte Kriminalgeschichte: Er kann die Auflösung nicht erfinden, sondern nur den Weg nachvollziehen, auf dem sie sich ergibt. Dass neben Frédéric Bourdin auch Angehörige mit dem Familiennamen Gibson mitwirken, deutet darauf hin, dass Beteiligte selbst zu Wort kommen. Der Fall betrifft das Verschwinden eines Kindes und eine Familie in einer Ausnahmelage; entsprechend zurückhaltend ist er zu behandeln.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert Stimmen ergibt sich ein Schnitt von 7,3 von 10 — ein deutlich zustimmender Wert, wie ihn dokumentarische Arbeiten mit klarem Fall erreichen, wenn sie ihr Publikum finden. 14 Jahre nach 2012 bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie nah dokumentarische Recherche und Kriminalerzählung aneinanderrücken können, ohne dass die Grenze verwischt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Frédéric Bourdin als Self
- Carey Gibson als Self - Nicholas' Sister
- Beverly Dollarhide als Self - Nicholas' Mother
- Bryan Gibson als Self - Nicholas' Brother-in-Law
- Nancy Fisher als Self - Special Agent, FBI
- Charlie Parker als Self - Private Investigator
- Philip French als Self - Spain Consul General
- Codey Gibson als Self - Nicholas' Nephew
- Kevin Hendricks als Self - Nicholas' Childhood Friend
- Adam O'Brian als Frédéric Bourdin (Actor)
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Verfügbarkeit
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