Der Biss der Schlangenfrau (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Russell |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-09-21 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 2.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.189.315 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (327 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der schottische Archäologe Angus Flint folgt einer Einladung seines Freundes Lord James D'Ampton. Dieser hat gerade das alte Schloss seiner Familie geerbt und will es ihm zeigen. Ganz in der Nähe liegt ein seltsames Herrenhaus, das der nicht minder seltsamen Lady Sylvia Marsh gehört.
Bald häufen sich in der Umgebung beunruhigende Fälle von Verschwinden, und die Neugier der beiden Freunde ist geweckt. Hinzu kommt ein Diebstahl: Ein uralter Schädel, den Flint kurz zuvor entdeckt hat, wird aus seinem Zimmer entwendet. Um zu verstehen, was es mit dem Fund auf sich hat und warum jemand ihn an sich bringen wollte, stellen die beiden Nachforschungen an. Dabei stoßen sie auf Hinweise, dass der Schädel mit einem alten Kult zusammenhängt, der einem unter der Erde lebenden Ungeheuer gewidmet ist.
Entstehungsgeschichte
Ken Russell führte bei diesem Film von 1988 Regie, der im Original „The Lair of the White Worm“ heißt. Vor der Kamera stehen Amanda Donohoe, Hugh Grant, Catherine Oxenberg und Peter Capaldi, ein Ensemble, das mit zwei Frauen und zwei Männern ausgewogen besetzt ist. Das passt zu einer Geschichte, in der die beiden Freunde einer rätselhaften Frau aus der Nachbarschaft gegenüberstehen. Erst ab 18 Jahren darf der Film gesehen werden.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Horror und Komödie prägt den Charakter des Films. Die Zutaten sind klassisch unheimlich: ein altes Schloss, ein abgelegenes Herrenhaus, verschwundene Menschen, ein gestohlener Schädel und ein Kult um ein Wesen aus der Tiefe. Der komödiantische Anteil legt nahe, dass diese Motive nicht nur mit Ernst, sondern auch mit einem Augenzwinkern ausgespielt werden.
Auffällig ist auch die Figurenkonstellation. Ein Wissenschaftler und ein Adliger bilden ein ungleiches Ermittlerpaar, die geheimnisvolle Hausherrin von nebenan liefert den Gegenpol. Der deutsche Titel rückt eine Frauenfigur und das Motiv der Schlange in den Vordergrund und deutet damit an, in welche Richtung sich das Rätsel entwickelt.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,9 von 10 bewegt sich die Bewertung knapp unter der Sechsermarke, getragen von wenigen hundert Stimmen. Das ergibt ein gemischtes Bild. 38 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Horrorkomödien, die Schauermotive bewusst überzeichnen, und dürfte eher Zuschauer ansprechen, die diese Mischung aus Grusel und Ironie schätzen, als Freunde reinen Schreckens.
Bilder








Besetzung & Stab
- Amanda Donohoe als Lady Sylvia Marsh
- Hugh Grant als Lord James D'Ampton
- Catherine Oxenberg als Eve Trent
- Peter Capaldi als Angus Flint
- Sammi Davis als Mary Trent
- Stratford Johns als Peters
- Paul Brooke als P.C. Erny
- Imogen Claire als Dorothy Trent
- Chris Pitt als Kevin
- Gina McKee als Nurse Gladwell
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Verfügbarkeit
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