Der Berserker (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Umberto Lenzi |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-08-08 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7 (116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sacchi ist ein kleiner Dieb, der mehr sein will als das. Um sich einen Namen zu machen, entführt er die Tochter eines wohlhabenden Industriellen. Auf seinem Weg lässt er eine Spur der Verwüstung zurück: Wer ihm in die Quere kommt, wird ermordet, gefoltert oder vergewaltigt. Der Fall wird für Inspektor Grandi zu mehr als nur einem weiteren Auftrag – er macht die Jagd auf Sacchi zu einer persönlichen Angelegenheit.
Entstehungsgeschichte
„Der Berserker“ entstand 1974 unter der Regie von Umberto Lenzi und ist im englischen Sprachraum auch unter dem Titel „Almost Human“ bekannt. In den Hauptrollen sind Tomas Milian, Henry Silva, Laura Belli und Gino Santercole zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi und Thriller zeigt sich hier in einer besonders schroffen Ausprägung: Statt auf klassische Ermittlungsspannung setzt die Geschichte auf einen Antagonisten, dessen Gewaltbereitschaft von Anfang an offen ausgestellt wird. Die Anlage der Handlung – ein Kleinkrimineller, der sich durch Entführung und Brutalität Profil verschaffen will, und ein Ermittler, der die Distanz zum Fall verliert – rückt die Konfrontation zwischen Täter und Jäger ins Zentrum, nicht das Rätsel um die Tat selbst. Dass die persönliche Motivation des Inspektors ausdrücklich als Vendetta beschrieben wird, verschiebt den Film weg vom nüchternen Polizeifilm hin zu einer Erzählung, die auf Eskalation und Zuspitzung angelegt ist. Die Besetzung mit Tomas Milian als zwielichtige Figur einerseits und Henry Silva als Gegenpart andererseits deutet auf eine bewusste Gegenüberstellung zweier Pole hin, wie sie für Genrefilme dieser Zeit typisch war.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit diskutierter Titel einordnen, wohl aber als einer, der bei denen, die ihn gesehen haben, überwiegend positiv aufgenommen wurde. Seit seiner Entstehung 1974 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühphase des italienischen Kriminalfilms der 1970er Jahre einordnet. Innerhalb des Genres steht er für eine besonders harte, figurenzentrierte Variante des Krimis, die weniger auf Auflösung als auf die Wucht der Konfrontation setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tomas Milian als Giulio Sacchi
- Henry Silva als Commissario Walter Grandi
- Laura Belli als Marilù Porrino
- Gino Santercole als Vittorio
- Mario Piave als Grandi's Assistant
- Luciano Catenacci als Ugo Majone
- Pippo Starnazza als Papà
- Lorenzo Piani als Gianni - Marilù's Boyfriend
- Joris Muzio als Giulio's Lawyer
- Rosita Torosh als Marta
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Verfügbarkeit
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