Der Ball der 41 (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Pablos |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-11-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (225 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Mexiko des ausgehenden 19. Jahrhunderts steht Ignacio de la Torre am Beginn eines glänzenden gesellschaftlichen Aufstiegs: Seine Heirat mit Amada, der Tochter von Präsident Porfirio Díaz, verschafft ihm Zugang zu den höchsten Kreisen der Politik. Nach außen wirkt sein Leben makellos geordnet, doch Ignacio führt ein Doppelleben. Heimlich ist er Teil eines geschlossenen Zirkels homosexueller Männer, die sich zu privaten Bällen treffen. Dort begegnet er Evaristo Rivas und verliebt sich in ihn. Die Geschichte spitzt sich zu, als eine Razzia der Polizei einen dieser Bälle auffliegen lässt und Ignacios sorgsam getrennte Existenzen aufeinandertreffen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2020 unter der Regie von David Pablos. In den Hauptrollen sind Alfonso Herrera als Ignacio de la Torre, Emiliano Zurita als Evaristo Rivas, Fernando Becerril und Mabel Cadena zu sehen. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Historie ordnet den Film in eine Erzähltradition ein, die persönliches Schicksal mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen einer bestimmten Epoche verknüpft. Das Schlagwort einer wahren Begebenheit signalisiert, dass die Handlung an reale Ereignisse anknüpft, auch wenn Details fiktionalisiert sein können. Die Konstellation aus einer Ehe in höchsten politischen Kreisen und einem geheimen, verfolgten Zirkel legt eine Erzählweise nahe, die auf den Kontrast zwischen öffentlicher Fassade und verborgener Identität setzt. Dass die Handlung auf einen konkreten Vorfall – die Razzia – zusteuert, deutet auf eine Struktur hin, die private Zuneigung und institutionelle Repression gegeneinanderstellt, ohne dass eine der beiden Ebenen die andere vollständig verdrängt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber zahlenmäßig noch begrenztes Meinungsbild ab. Seit der Veröffentlichung 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was dem Film erlaubt, sich losgelöst von unmittelbarer Aktualität zu behaupten. Innerhalb historischer Dramen, die sich mit gesellschaftlicher Doppelmoral und queeren Lebensrealitäten vergangener Epochen befassen, positioniert sich der Titel als Beitrag, der ein spezifisches, wenig verbreitetes Kapitel mexikanischer Geschichte aufgreift und damit einen eigenen Platz innerhalb dieses Genresegments einnimmt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Alfonso Herrera als Ignacio de la Torre
- Emiliano Zurita als Evaristo Rivas
- Fernando Becerril als Porfirio Díaz
- Mabel Cadena als Amada Díaz
- Paulina Álvarez Muñoz als Luz Díaz
- Rodrigo Virago als Felix Díaz
- Fernanda Echevarría del Rivero als Carmen Romero Rubio
- Sergio Solís als Rafael
- Álvaro Guerrero als Felipe
- Romanni Villicaña als Agustín
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Verfügbarkeit
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