Demolition Man (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marco Brambilla |
|---|---|
| Genre | Krimi, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-10-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 57.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 159.055.768 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (4.273 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1996 wird der verurteilte Schwerverbrecher Phoenix eingefroren und bis ins 21. Jahrhundert verwahrt. Als er seine Strafe abgesessen hat und wieder aufgetaut wird, findet er eine Gesellschaft vor, die sich grundlegend verändert hat: Verbrechen gibt es nicht mehr. Genau das wird zum Problem, denn Phoenix nimmt seine alten Gewohnheiten unbeirrt wieder auf, und die Polizei dieser befriedeten Zukunft sieht sich außerstande, es mit ihm aufzunehmen. Es bleibt nur ein Ausweg: Auch Spartan, der ehemalige Cop, der Phoenix damals verhaftet hatte und selbst unschuldig eingefroren wurde, wird aus dem Kälteschlaf geholt, um dem Wahnsinnigen Paroli zu bieten.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1993 unter der Regie von Marco Brambilla. Die Besetzung führen Sylvester Stallone, Wesley Snipes, Sandra Bullock und Nigel Hawthorne an. Die Altersfreigabe liegt bei 16.
Hinter den Kulissen
Der Film ist zuerst Krimi, dann Action und Science Fiction, und diese Reihenfolge beschreibt den Aufbau treffend. Der Krimianteil liefert das Grundmuster von Verfolger und Verfolgtem, das der Film aus der Vergangenheit in die Zukunft verlängert. Die Science Fiction stellt dafür die Versuchsanordnung bereit: eine Gesellschaft ohne Kriminalität, in der die Rückkehr eines einzigen Gewalttäters das gesamte Ordnungssystem sichtbar macht, weil niemand mehr auf ihn vorbereitet ist. Der Actionanteil ergibt sich daraus zwangsläufig, denn die Auseinandersetzung lässt sich mit den Mitteln dieser Zukunft nicht führen. Erzählerisch nutzt der Stoff eine bewährte Konstruktion: Zwei Figuren aus derselben Zeit treffen in einer fremden aufeinander und tragen dort einen Konflikt zu Ende, der längst begonnen hatte.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld – kein Spitzenwert, aber ein stabiler. Die Stimmenzahl ist ausreichend, um das Bild als gefestigt zu betrachten. Dreiunddreißig Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist bemerkenswert, dass die im Film entworfene Zukunft und ihre erzählte Ausgangszeit inzwischen beide in der Vergangenheit liegen; der Film liest sich damit heute unweigerlich anders als zum Zeitpunkt seines Erscheinens.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sylvester Stallone als John Spartan
- Wesley Snipes als Simon Phoenix
- Sandra Bullock als Lt. Lenina Huxley
- Nigel Hawthorne als Dr. Raymond Cocteau
- Benjamin Bratt als Alfredo Garcia
- Rob Schneider als Erwin
- Bob Gunton als Chief George Earle
- Glenn Shadix als Associate Bob
- Denis Leary als Edgar Friendly
- Bill Cobbs als Zachary Lamb - Aged
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Verfügbarkeit
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