Deadgirl (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marcel Sarmiento |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (389 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
JT und Ricky führen ein Highschool-Leben, das vor allem aus Langeweile besteht. Um die Zeit nach dem Unterricht totzuschlagen, streifen die beiden Teenager durch ein altes, verlassenes Krankenhaus außerhalb der Stadt. Dort gibt es einiges zu entdecken, doch vor allem das dunkle Kellergewölbe zieht sie immer wieder an.
Eines Tages machen sie dort eine Entdeckung, die alles verändert. Hinter einer schwer verriegelten Tür stoßen sie auf etwas, das nicht mehr ganz lebendig ist, aber ebenso wenig tot. Was als Neugier zweier gelangweilter Jugendlicher beginnt, wird zum Auftakt einer perversen, zutiefst verstörenden Entwicklung.
Entstehungsgeschichte
Marcel Sarmiento brachte den Film 2008 heraus. Shiloh Fernandez, Noah Segan, Michael Bowen und Candice King sind in der Besetzung zu finden. Erst ab 18 Jahren freigegeben, ist der Film ausdrücklich nicht für ein junges Publikum bestimmt, obwohl seine Hauptfiguren selbst noch zur Schule gehen.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller verbinden sich hier mit einem Coming-of-Age-Rahmen. Die Hauptfiguren sind keine strahlenden Helden, sondern gelangweilte Außenseiter. Dass ihr Fund erst den Anfang einer perversen Entwicklung bildet, lenkt den Blick weniger auf das Wesen hinter der verriegelten Tür als auf die beiden Jugendlichen selbst und darauf, was sie aus ihrer Entdeckung machen.
Der Schauplatz verstärkt diese Wirkung. Ein verlassenes Krankenhaus mit seinem Keller ist ein Ort, an dem niemand hinsieht und an dem keine Regeln mehr gelten. Die Langeweile, mit der die Geschichte einsetzt, ist dabei nicht nebensächlich: Sie erklärt, warum die beiden überhaupt dort sind, und macht das Folgende umso beklemmender. Der Film wirft damit einen düsteren Blick auf Heranwachsende, denen Halt und Grenzen fehlen.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum vergibt im Schnitt 5,3 von 10 Punkten, bei einigen hundert Stimmen. Diese mittlere Wertung passt zu einem Film, dessen Stoff bewusst provoziert und viele Zuschauer abstoßen dürfte.
18 Jahre nach dem Erscheinen gehört er zu den Horrorfilmen, die das Grauen im Menschen statt im Monster suchen. Innerhalb des Genres steht er für eine unbequeme, verstörende Spielart, die auf Unbehagen statt auf Schockmomente setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Shiloh Fernandez als Rickie
- Noah Segan als J.T.
- Michael Bowen als Clint
- Candice King als JoAnn
- Nolan Gerard Funk als Dwyer
- Jenny Spain als The Deadgirl
- Susan Marie Keller als Nikki
- Christina Masterson als Rosy
- Kathleen M. Darcy als Ms. Flynn
- Andrew DiPalma als Johnny
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Verfügbarkeit
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