Das verflixte 7. Jahr (1955)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Wilder |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1955-06-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.019 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Familie ist in die Sommerfrische gefahren, er bleibt allein in der Wohnung zurück: ein Angestellter aus dem Verlagswesen, dem der Alltag plötzlich mehr Freiraum lässt, als ihm guttut. Denn im selben Haus wohnt eine Nachbarin, üppig und reichlich unbekümmert, und ihre bloße Anwesenheit stellt seine Standhaftigkeit auf die Probe. Was bleibt, ist ein Mann mit zu viel Zeit zum Nachdenken und eine Wohnungstür, hinter der jemand lebt, an den er besser nicht denken sollte. Ob die Standhaftigkeit hält, ist die Frage, um die der Film kreist; der Titel nennt das Phänomen beim Namen.
Entstehungsgeschichte
1955 kam die Komödie heraus, inszeniert von Billy Wilder. Marilyn Monroe und Tom Ewell stehen im Mittelpunkt, ergänzt von Evelyn Keyes und Sonny Tufts. Die Altersfreigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Film sein Thema mit Andeutung statt mit Deutlichkeit verhandelt. Im englischen Sprachraum läuft er als „The Seven Year Itch“.
Hinter den Kulissen
Komödie und Liebesfilm greifen ineinander, doch die Mischung ist schärfer, als die beiden Etiketten vermuten lassen. Der Film arbeitet satirisch: Er nimmt die erotischen Obsessionen des Durchschnittsbürgers aufs Korn und trifft damit zugleich das Konsumdenken seiner Zeit. Der Aufbau bleibt eng an die Wohnsituation gebunden — ein Mann, eine Wohnung, eine Nachbarin —, was der Handlung eine bühnenhafte Geschlossenheit gibt. Gerade diese Enge erzeugt die Komik: Der Held hat keinen Ort, an den er vor seinen eigenen Gedanken ausweichen könnte, und so wird sein Innenleben zum eigentlichen Schauplatz.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 Punkte bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen sprechen für eine stabile, nicht überschwängliche Zustimmung. 71 Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute, ein Abstand, in dem sich Sitten und Erwartungen erheblich verschoben haben; der Film verhandelt Rollenbilder, die aus heutiger Sicht selbst zum Gegenstand der Betrachtung werden. Als Komödie gehört er zu jener Spielart, die ihr Publikum weniger über Situationen als über Selbsttäuschung zum Lachen bringt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marilyn Monroe als The Girl
- Tom Ewell als Richard Sherman
- Evelyn Keyes als Helen Sherman
- Sonny Tufts als Tom MacKenzie
- Robert Strauss als M. Kruhulik
- Oskar Homolka als Dr. Brubaker
- Marguerite Chapman als Miss Morris
- Victor Moore als Plumber
- Donald MacBride als M. Brady
- Carolyn Jones als Miss Finch
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Verfügbarkeit
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