Das unheimliche Erbe (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Castle |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-05-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (168 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod des zurückgezogen lebenden und menschenscheuen Dr. Zorba erbt dessen mittelloser Neffe Cyrus das Haus der Familie. Mit Frau und Kindern zieht er ein und stellt fest, dass das Anwesen nicht leer steht: Ein gutes Dutzend Geister hat sich dort eingerichtet. Die Familie reagiert zwischen Schrecken und Neugier, denn im Haus soll zudem ein Schatz verborgen sein. Die Suche danach wird durch die Anwesenheit der Toten alles andere als einfacher.
Entstehungsgeschichte
"Das unheimliche Erbe" entstand 1960 unter der Regie von William Castle. Zu sehen sind Charles Herbert, Jo Morrow, Martin Milner und Rosemary DeCamp. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und ordnet sich als Horrorfilm mit mystischen Elementen ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Erbschaftshandlung, Familienstruktur und Geisterhaus verweist auf eine Erzählform, die weniger auf psychologische Vertiefung als auf eine Reihung unheimlicher Begegnungen setzt: Eltern und Kinder ziehen gemeinsam in ein fremdes, fremdartig belebtes Haus, wodurch das Vertraute eines Zuhauses gegen das Unheimliche der Geister ausgespielt wird. Die Verknüpfung mit einem versteckten Schatz gibt der Geschichte zusätzlich eine Rätsel- und Schatzsuchebene, die den reinen Schreckmoment mit einem handfesten Ziel verbindet. Dass gleich zwölf Geister statt eines einzelnen auftreten, deutet auf eine Anlage hin, die auf Vielzahl und Überraschungseffekt setzt statt auf eine einzelne, tief ausgearbeitete Spukfigur.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1960 und heute liegen weit mehr als sechs Jahrzehnte, was den Film in eine frühe Phase des Horrorkinos einordnet, in der Geisterhausgeschichten mit Familienkonstellationen ein gängiges Erzählmuster waren. Innerhalb der Genrekombination aus Horror und Mystery bleibt er ein Beispiel für eine Spukerzählung, die Schauwert und Rätselstruktur miteinander verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles Herbert als Buck Zorba
- Jo Morrow als Medea Zorba
- Martin Milner als Ben Rush
- Rosemary DeCamp als Hilda Zorba
- Donald Woods als Cyrus Zorba
- Margaret Hamilton als Elaine Zacharides
- John van Dreelen als Van Allen
- David Hoffman als Messenger (uncredited)
- Jeanne Baker als Ghost (uncredited)
- John Burnside als Ghost (uncredited)
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Verfügbarkeit
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