Das Spiel der Macht (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Zaillian |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 55.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.450.897 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (344 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Louisiana steht unter den Folgen der Depression, viele Menschen im Bundesstaat leben in Armut. In diesem Klima tritt Willie Stark auf, ein Populist und Demagoge, der entdeckt hat, dass ihm das Volk zuhört, wenn er sich als einfacher Mann vom Land gibt. Eine Oppositionspartei, die auf die Stimmen der Unentschlossenen hofft, ermuntert ihn zur Kandidatur für das Gouverneursamt. Überzeugt wird er vom berechnenden Tiny Duffy und vom jungen Journalisten Jack Burden.
Starks Rhetorik gewinnt an Wucht, er macht wortgewaltig Versprechen um Versprechen und wird mit dem größten Vorsprung gewählt, den der Bundesstaat je gesehen hat. Doch der vermeintliche Idealismus weicht mit der Zeit einem zweifelhaften Vorgehen. Ein Amtsenthebungsverfahren kommt ins Rollen, und der angesehene Richter Samuel Irwin erklärt öffentlich, dass es dafür eine rechtliche Grundlage gibt. Stark beauftragt Burden daraufhin, in Irwins Vergangenheit nach etwas Belastendem zu suchen, um ihn umzustimmen.
Entstehungsgeschichte
Das Politdrama stammt von Steven Zaillian und kam 2006 heraus, im Original als All the King's Men. Sean Penn spielt Willie Stark, Jude Law den Journalisten Jack Burden und Anthony Hopkins Richter Irwin. Kate Winslet ergänzt die Besetzung, Tiny Duffy wird von James Gandolfini verkörpert.
Die Freigabe ab 12 Jahren passt zu einem Stoff, der seine Härte eher aus Machtspielen als aus Gewalt bezieht. Zwanzig Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller verbinden sich hier zu einer Geschichte über den Aufstieg und die Verformung eines Politikers. Das Drama liegt im Wandel Starks vom Fürsprecher der Armen zum skrupellosen Machtmenschen. Der Thrilleranteil wächst, sobald Erpressung und das Graben in fremden Vergangenheiten ins Spiel kommen.
Aufschlussreich ist die Rolle Jack Burdens. Als Journalist und Helfer steht er zwischen Beobachtung und Beteiligung, und der Auftrag, belastendes Material zu beschaffen, zieht ihn tief in Starks Methoden hinein.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,8 von 10 und signalisiert ein gemischtes Echo. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, einer eher schmalen Grundlage.
Im Genre des politischen Dramas steht der Film für die Frage, wie Macht Überzeugungen aushöhlt. Dass Journalismus, Justiz und Parteipolitik gleichermaßen berührt werden, macht die Geschichte zu einem Panorama politischer Abhängigkeiten, in dem kaum jemand unbeschadet bleibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sean Penn als Willie Stark
- Jude Law als Jack Burden
- Anthony Hopkins als Judge Irwin
- Kate Winslet als Anne Stanton
- Mark Ruffalo als Adam Stanton
- Patricia Clarkson als Sadie Burke
- James Gandolfini als Tiny Duffy
- Jackie Earle Haley als Roderick "Sugar Boy" Ellis
- Kathy Baker als Mrs. Burden
- Talia Balsam als Lucy Stark
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Verfügbarkeit
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