Das Rußland-Haus (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fred Schepisi |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Liebesfilm |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-12-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 21.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.997.992 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (340 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Barley Blair ist britischer Verleger. In Moskau spielt ihm die Russin Katja ein Manuskript zu, das von dem sowjetischen Physiker Dante stammt. Darin zeichnet der Wissenschaftler ein verheerendes Bild vom Zustand der Rüstung in der Sowjetunion der Glasnost-Zeit. Seine Botschaft: Der Westen, seiner Überlegenheit gewiss, möge das Wettrüsten beenden.
Das Papier landet jedoch beim britischen Geheimdienst. Misstrauisch wie immer, setzt dieser Blair auf Dante an. Aus dem Verleger wird so ein Mann, der im Auftrag der Geheimdienstler unterwegs ist.
Während dieser Mission verliebt sich Blair in Katja und entwickelt zugleich ein respektvolles Verständnis für Dante. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto schärfer tritt der Widerspruch zwischen seinen Gefühlen und seinem Auftrag hervor. Schließlich lässt sich Blair auf ein gefährliches Doppelspiel ein.
Entstehungsgeschichte
Der Film von Fred Schepisi stammt aus dem Jahr 1990 und trägt im Original den Titel „The Russia House“. Sean Connery, Michelle Pfeiffer, Roy Scheider und James Fox bilden die Besetzung. Freigegeben ist das Werk ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Liebesfilm verschränken sich hier auf eine Weise, die unmittelbar aus der Handlung folgt. Das Spionagegeschehen liefert die Spannung, die Liebe zu Katja das emotionale Zentrum, und der innere Konflikt des Helden verbindet beides zu einem Drama um Loyalität.
Auffällig ist, dass die Hauptfigur kein ausgebildeter Agent ist. Blair gerät als Verleger in die Welt der Geheimdienste, und gerade diese Außenseiterrolle macht seine Lage heikel. Die Glasnost-Zeit bildet den politischen Hintergrund, vor dem sich ein sowjetischer Wissenschaftler mit einer solchen Botschaft an den Westen wendet. Das Manuskript selbst ist der eigentliche Auslöser: Ein Text, der ein Ende des Wettrüstens anstoßen soll, wird zum Gegenstand von Misstrauen und Kalkül.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,1 von 10 fällt ordentlich, aber nicht überschwänglich aus. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, eine Basis, die eher eine grobe Richtung vorgibt.
Seit dem Erscheinen sind 36 Jahre vergangen. Im Genre des Spionagethrillers zählt der Film zu jenen Geschichten, die weniger auf Verfolgungsjagden als auf moralische Zerreißproben setzen und die persönliche Entscheidung eines Einzelnen über die Logik seines Auftrags stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sean Connery als Bartholomew 'Barley' Scott Blair
- Michelle Pfeiffer als Katya Orlova
- Roy Scheider als Russell
- James Fox als Ned
- John Mahoney als Brady
- Michael Kitchen als Clive
- J.T. Walsh als Colonel Quinn
- Ken Russell als Walter
- David Threlfall als Wicklow
- Klaus Maria Brandauer als Dante
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Verfügbarkeit
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