Das Massaker von Katyn (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrzej Wajda |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-09-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.768.451 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (288 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Zweite Weltkrieg hat Polen zwischen zwei Mächten zerrissen, und mitten in diesem Chaos verschwinden tausende polnische Offiziere spurlos im Wald von Katyn. Der Film folgt Kapitän Andrzej, der als Gefangener die Hoffnung auf Befreiung nicht aufgibt, während seine Frau Anna in einem geteilten Land auf seine Rückkehr wartet. Parallel dazu erzählt die Geschichte von der Frau eines Piloten, die sich später nicht mit der offiziellen Version der Ereignisse abfindet und nach der Wahrheit sucht. So verschränkt sich die Perspektive der Offiziere mit jener der zurückgebliebenen Familien, die jahrelang mit Ungewissheit und Falschdarstellungen leben müssen.
Entstehungsgeschichte
Andrzej Wajda inszenierte diesen Kriegsfilm im Jahr 2007. In den Hauptrollen sind Andrzej Chyra, Maja Ostaszewska, Artur Żmijewski und Danuta Stenka zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie und Kriegsfilm zeigt sich schon an der Anlage der Erzählung: Statt sich auf Schlachten oder militärische Strategie zu konzentrieren, richtet der Film den Blick auf die Menschen, die von der Gewalt betroffen sind – die Offiziere selbst und die Frauen, die auf sie warten oder um sie kämpfen. Das Schlagwort „Nach wahrer Begebenheit“ verweist auf den Anspruch, ein historisches Verbrechen und dessen jahrelange Vertuschung nachzuzeichnen. Die doppelte Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird, lässt auf eine bewusst angelegte Gegenüberstellung von individuellem Schicksal und kollektivem Schweigen schließen, das über Jahre hinweg aufrechterhalten wurde.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2007 sind mittlerweile 18 Jahre vergangen, was den Stoff selbst nicht weniger drückend macht – im Gegenteil, der historische Abstand zu den Ereignissen selbst ist damit noch größer. Innerhalb des Kriegsfilm-Genres nimmt der Film insofern eine besondere Stellung ein, als er sich nicht auf Kampfhandlungen, sondern auf die Aufarbeitung eines verschwiegenen Verbrechens und seine Folgen für Angehörige konzentriert.
Bilder







Besetzung & Stab
- Andrzej Chyra als Jerzy
- Maja Ostaszewska als Anna
- Artur Żmijewski als Andrzej
- Danuta Stenka als General's Wife
- Jan Englert als General
- Magdalena Cielecka als Agnieszka
- Agnieszka Glińska als School Director
- Paweł Małaszyński als Pilot Lieutenant
- Maja Komorowska als Professor's Wife
- Władysław Kowalski als Professor U. J.
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