Das Mädchen, das die Seiten umblättert (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Denis Dercourt |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik, Thriller |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-08-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 9.259.604 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (152 Stimmen) |
Worum es geht
Mélanie wächst als Tochter eines Metzgerehepaars in einer kleinen Provinzstadt auf und zeigt schon als Zehnjährige außergewöhnliches Klaviertalent. Bei der Aufnahmeprüfung ins Konservatorium scheitert sie, verunsichert durch das unbekümmerte Auftreten der Jurypräsidentin, einer bekannten Pianistin. Tief enttäuscht gibt Mélanie das Klavierspiel auf. Zehn Jahre später begegnet sie im Rahmen eines Praktikums Monsieur Fouchécourt, dem Ehemann jener Pianistin, die ihr Leben verändert hat. Wegen ihrer Genauigkeit und Hingabe wird sie ins Haus der Familie geholt, um sich um deren Sohn zu kümmern. Zur Hausherrin selbst entwickelt sich ein auffallend enges Verhältnis: Mélanie zeigt große Empfänglichkeit für Musik und übernimmt es, ihr beim Spiel die Notenseiten umzublättern.
Entstehungsgeschichte
Der französische Film aus dem Jahr 2006 stammt von Regisseur Denis Dercourt. In den Hauptrollen sind Catherine Frot, Déborah François, Pascal Greggory und Christine Citti zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama, Musik und Thriller deutet an, dass sich hinter der äußerlich ruhigen Geschichte einer häuslichen Anstellung eine Spannung aufbaut, die über das rein Zwischenmenschliche hinausgeht. Dass die Handlung mit einem kindlichen Scheitern beginnt und erst zehn Jahre später wieder aufgenommen wird, legt eine Erzählstruktur nahe, die auf langsam sich entfaltende Motive statt auf offene Konfrontation setzt. Die Musik ist dabei nicht bloß Kulisse, sondern Bindeglied zwischen den Figuren und Ausgangspunkt der ursprünglichen Kränkung, was der Geschichte eine doppelte Bedeutungsebene verleiht: Nähe und Kontrolle liegen nah beieinander.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind inzwischen fast zwei Jahrzehnte vergangen, was ihn im Genre der psychologisch grundierten Musikdramen zu einem Titel macht, der eher im Hintergrund geblieben ist als als Referenzpunkt zu gelten. Innerhalb der Kombination aus Drama, Musik und Thriller nimmt er eine Position ein, die stärker auf leise Verunsicherung als auf äußere Effekte setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Catherine Frot als Ariane Fouchécourt
- Déborah François als Mélanie Prouvost
- Pascal Greggory als Jean Fouchécourt
- Christine Citti als Madame Prouvost
- Clotilde Mollet als Virginie
- Jacques Bonnaffé als Monsieur Prouvost
- Xavier de Guillebon als Laurent
- Antoine Martynciow als Tristan Fouchécourt
- André Marcon als Mr. Werker
- Julie Richalet als Mélanie as a child
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Verfügbarkeit
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