Das letzte Spiel (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Antonio Hens |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-05-04 |
| Budget | 200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (168 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem ärmlichen Viertel Havannas verdient sich der junge Reinier als Stricher etwas Geld dazu, während er eigentlich versucht, seine kleine Familie über Wasser zu halten: eine Freundin im Teenageralter, ein Baby, deren Großmutter. Das Glück beim Glücksspiel bleibt ihm verwehrt, so sehr er es sucht. Auf dem staubigen Fußballfeld des Viertels begegnet er Yosvani, einem gutaussehenden jungen Mann, der sich mit einer wohlhabenden älteren Freundin und Gelegenheitsjobs für deren Vater, einen Kredithai, über Wasser hält. Zwischen den beiden entsteht eine Zuneigung, die beide vor eine Entscheidung stellt: das gesicherte, aber fremdbestimmte Leben aufzugeben für eine Liebe, die in den Straßen Havannas keinen leichten Platz findet.
Entstehungsgeschichte
„Das letzte Spiel“ entstand 2013 unter der Regie von Antonio Hens. Der Film ist als Spielfilm angelegt und vereint die Genres Drama und Liebesfilm. Besetzt ist er mit Milton García, Reinier Díaz, Jenifer Rodríguez und Beatriz Méndez.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Zwei junge Männer, die beide in wirtschaftlich prekären Verhältnissen und in Abhängigkeit von anderen leben, stehen einer Zuneigung gegenüber, die sich gegen ökonomische Zwänge und gesellschaftliche Erwartungen behaupten muss. Die Nebenfiguren – Reiniers junge Familie, Yosvanis wohlhabende Partnerin und deren Vater – sind nicht bloße Randfiguren, sondern verkörpern die Kräfte, die auf die beiden Hauptfiguren einwirken. Die Geschichte verzichtet auf einen klar abgesteckten Ausgang und legt den Fokus stattdessen auf das Ringen der beiden jungen Männer, ihre Beziehung gegen widrige Umstände zu behaupten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im positiven Bereich, ohne dass sich daraus ein breiteres Publikumsurteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, was den Film in eine Reihe kleinerer, sozial verankerter Liebesdramen aus Lateinamerika stellt, die persönliche Beziehungen vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zwänge erzählen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Milton García als Yosvani
- Reinier Díaz als Reinier
- Jenifer Rodríguez als Lludimila
- Beatriz Méndez als Gema
- Mirta Ibarra als Teresa
- Toni Cantó als Juan
- Carlos Enrique Almirante als Rubén
- Antonio Alonso Ramírez als Travesti Malecón
- Ernesto Fidel del Cañal als Rodney
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Verfügbarkeit
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