Das Leben ist wundervoll (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Christophe Meurisse |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (112 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im heutigen Frankreich laufen mehrere Geschichten nebeneinander her, ohne dass sie zunächst viel miteinander zu tun haben. Ein verschuldetes Rentnerpaar setzt seine letzte Hoffnung auf einen Tanzwettbewerb. Ein Wirtschaftsminister gerät unter Verdacht, Steuern hinterzogen zu haben. Eine Jugendliche trifft auf einen Mann mit sexuell übergriffigen Absichten, während ein junger Anwalt versucht, in der sozialen Hierarchie ein paar Stufen aufzusteigen. Die Erzählung verknüpft diese Stränge zu einer Kette von Ereignissen, an deren Ende nicht zwingend die Personen stehen, denen man es zutrauen würde. Wie genau sich die einzelnen Wege kreuzen und wer am Schluss die Oberhand behält, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2021 und wurde von Jean-Christophe Meurisse inszeniert. Zur Besetzung gehören Alexandre Steiger, Christophe Paou, Lilith Grasmug und Olivier Saladin. Im französischsprachigen Original trägt er den Titel „Bloody Oranges“, im Deutschen läuft er unter „Das Leben ist wundervoll“. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Schon die Genrezuordnung verrät die Anlage des Films: Komödie, Horror, Krimi und Drama stehen gleichberechtigt nebeneinander, was auf eine bewusst uneinheitliche Tonlage hindeutet. Die parallel geführten Handlungsstränge – ein Rentnerpaar, ein Politiker, eine Jugendliche, ein Aufsteiger – decken ein breites gesellschaftliches Spektrum ab, von einfachen Verhältnissen bis in die Machtzirkel. Dass die Inhaltsangabe ausdrücklich betont, der Sieger am Ende sei nicht der erwartbare, spricht für eine Erzählweise, die auf Umkehrungen und Kontraste setzt statt auf eine geradlinige Auflösung. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren lässt zudem auf Inhalte schließen, die über leichte Unterhaltung hinausgehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind einige Jahre vergangen, eine breitere Rezeption lässt sich anhand der vorliegenden Zahlen nicht ablesen. Innerhalb seiner Genremischung aus Komödie, Krimi, Drama und Horror positioniert er sich als Werk, das mehrere gesellschaftliche Ebenen gleichzeitig verhandelt, statt sich auf eine einzelne Geschichte zu konzentrieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alexandre Steiger als Alexandre
- Christophe Paou als Stéphane Lemarchand, le ministre
- Lilith Grasmug als Louise
- Olivier Saladin als Olivier, le père
- Lorella Cravotta als Laurence
- Fred Blin als Le détraqué
- Denis Podalydès als Le ténor du barreau
- Blanche Gardin als La gynécologue
- Céline Fuhrer als Aurélie
- Florence Janas als Florence
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