Das Hochzeitsbankett (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ang Lee |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-03-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 875.000 $ |
| Einspielergebnis | 23.633.459 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (304 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wai-Tung führt in New York ein Leben, das nach außen wie das eines erfolgreichen Yuppies aussieht. Seit Jahren teilt er Wohnung und Alltag mit seinem Partner Simon. Doch aus der Heimat wächst der Druck der Eltern, die ihren Sohn endlich verheiratet sehen wollen, und irgendwann wird er so groß, dass Wai-Tung zu einer pragmatischen Lösung greift.
Er geht mit der Künstlerin Wei-Wei eine Scheinehe ein. Geplant ist eine schlichte Zeremonie, möglichst unauffällig und ohne großen Aufwand. Dann aber reisen die Eltern völlig unerwartet an, und mit ihrer Ankunft verschieben sich die Maßstäbe. Aus der kleinen Formalität soll nun ein prächtiges Hochzeitsbankett werden, und die Beteiligten müssen eine Rolle durchhalten, die mit dem Aufwand des Festes immer größer wird.
Entstehungsgeschichte
Ang Lee inszenierte die Geschichte 1993 und verband darin Komödie, Drama und Liebesfilm. Zur Besetzung gehören Lung Sihung, 歸亞蕾, 金素梅 und 趙文瑄.
Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren. Im Mittelpunkt stehen Situationen, Verwicklungen und die Frage, wie lange eine Täuschung trägt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung dreier Genres beschreibt ziemlich genau, wie diese Geschichte funktioniert. Die Komödie lebt von einer Täuschung, die immer aufwendiger aufrechterhalten werden muss. Darunter liegt das Drama: der Konflikt zwischen einem selbstbestimmten Leben und der Loyalität gegenüber den Eltern. Der Liebesfilm schließlich betrifft mehr als eine Beziehung, denn die Scheinehe berührt zwangsläufig alle, die an ihr beteiligt sind.
Erzählerisch ist das Bankett ein ergiebiger Kern. Ein großes Fest bringt Menschen auf engem Raum zusammen, verlangt Rituale und lässt kaum Rückzugsmöglichkeiten. Eine Notlüge, die im kleinen Rahmen noch handhabbar schien, gerät so ins öffentliche Licht. Der private Konflikt wird damit in eine gesellschaftliche Situation verlagert, in der Tradition und persönliche Wünsche unmittelbar aufeinandertreffen.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10 zeigt ein klar positives Urteil. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen, eine Basis, die noch überschaubar ist, aber bereits eine deutliche Tendenz erkennen lässt.
Der Film ist inzwischen 33 Jahre alt. Innerhalb der Komödie gehört er zu den Geschichten, die das Motiv der vorgetäuschten Ehe nicht nur als Anlass für Verwicklungen nutzen, sondern mit einem ernsthaften Familienkonflikt verbinden.
Bilder







Besetzung & Stab
- Gua Ah-leh als Mrs. Gao
- Lung Sihung als Mr. Gao
- May Chin als Gu Wei-Wei
- Winston Chao als Gao Wai-Tung
- Mitchell Lichtenstein als Simon
- Vanessa Yang als Mao Mei
- Dion Birney als Andrew
- Jeanne Kuo Chang als Wai-Tung's Secretary
- Michael Gaston als Justice of the Peace
- Neal Huff als Steve
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Verfügbarkeit
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