Das Glücksprinzip (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mimi Leder |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-10-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 55.707.411 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (2.089 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der zwölfjährige Trevor McKinney bekommt in Las Vegas eine Hausaufgabe im Sozialkundeunterricht: Denke dir etwas aus, das die Welt verändert, und setze es um.
Sein Einfall: Man hilft drei Menschen mit etwas, das sie allein nicht schaffen — und diese revanchieren sich nicht, sondern helfen ihrerseits drei anderen. Trevor beginnt bei einem Obdachlosen, bei seiner alkoholkranken Mutter und bei seinem entstellten Lehrer Eugene Simonet. Parallel dazu verfolgt ein Journalist in Los Angeles eine Kette von Gefälligkeiten rückwärts, ohne zu wissen, wo sie begann.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Catherine Ryan Hydes Roman. Drehbuchautorin Leslie Dixon tat sich mit den vielen Erzählperspektiven der Vorlage schwer und baute die Geschichte um: Sie beginnt beim Reporter und arbeitet sich rückwärts vor — eine Änderung, die die Autorin mittrug.
Die Rolle des Lehrers war ursprünglich als afroamerikanischer Vietnamveteran namens Reuben St. Clair angelegt. Denzel Washington lehnte ab; besetzt wurde Kevin Spacey als Eugene Simonet. Regie führte Mimi Leder.
Hinter den Kulissen
Neben Spacey spielen Haley Joel Osment als Trevor und Helen Hunt als seine Mutter. Osment war zu diesem Zeitpunkt durch "The Sixth Sense" bekannt.
Das Ende weicht deutlich vom Buch ab und war schon bei Erscheinen umstritten: Trevor wird beim Versuch, einem gehänselten Mitschüler beizustehen, erstochen. Kritiker warfen dem Film vor, den Tod des Kindes einzusetzen, um dem Gedanken Gewicht zu verleihen.
Einordnung & Wirkung
Der Film startete am 20. Oktober 2000 auf Platz vier mit 9,6 Millionen Dollar und spielte weltweit 55,7 Millionen ein, bei 40 Millionen Produktionskosten.
Die Kritik lehnte ihn mehrheitlich ab: 39 Prozent bei Rotten Tomatoes, mit Lob für die Darsteller und dem Vorwurf, die Erzählung sei zu stark auf Rührung angelegt. Das Publikum vergab bei CinemaScore ein A.
Der Titelgedanke hat sich verselbstständigt: "Pay it forward" ist im englischen Sprachgebrauch als Bezeichnung für weitergegebene Hilfe geblieben, und es gibt eine gleichnamige Stiftung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kevin Spacey als Eugene Simonet
- Helen Hunt als Arlene McKinney
- Angie Dickinson als Grace
- Haley Joel Osment als Trevor McKinney
- Jay Mohr als Chris Chandler
- Jim Caviezel als Jerry
- Jon Bon Jovi als Ricky McKinney
- David Ramsey als Sidney Parker
- Gary Werntz als Mr. Thorsen
- Colleen Flynn als Woman on Bridge
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