Das Gewand (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Henry Koster |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-09-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.350.000 $ |
| Einspielergebnis | 36.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (297 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rom zur Zeit des Kaisers Tiberius: Der junge Adlige Marcello ersteigert bei einer Sklavenauktion den Sklaven Demetrius und nimmt ihn ausgerechnet dem künftigen Kaiser Caligula vor der Nase weg. Diese Kränkung bleibt nicht ohne Folgen. Marcello wird als Tribun nach Palästina versetzt, in eine der unruhigsten Provinzen des Reiches, und gerät dort mitten in die Ereignisse um Pilatus und Jesus. Ihm wird die Aufgabe übertragen, die Kreuzigung zu leiten, und der Kontakt mit dem Blut des Gekreuzigten stürzt ihn in tiefe seelische Not. Zurück in Rom berichtet er Tiberius von den Vorgängen, der ihn daraufhin zurückschickt, um die Tunika des hingerichteten Predigers zu finden. Parallel dazu steht die Beziehung zu Diana, die Marcello seit Kindertagen liebt, inzwischen aber Caligula versprochen wurde.
Entstehungsgeschichte
„Das Gewand“ entstand 1953 unter der Regie von Henry Koster. In den Hauptrollen sind Richard Burton, Jean Simmons, Victor Mature und Richard Boone zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und ordnet sich als Historiendrama ein.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Historie zeigt sich in der Anlage der Geschichte deutlich: Persönliche Konflikte wie Rivalität, Liebe und Schuld werden vor dem Hintergrund politischer Machtverhältnisse im Rom der Tiberius-Zeit und der Ereignisse rund um die Kreuzigung erzählt. Die Figur des Marcello verknüpft beide Ebenen, indem sein privater Ehrgeiz ihn in eine historische Situation führt, die sein weiteres Leben und sein Gewissen bestimmt. Die Besetzung mit Burton, Simmons, Mature und Boone deutet auf ein Ensemble hin, das sowohl die römische Aristokratie als auch die religiös aufgeladene Randfigur Demetrius glaubwürdig tragen soll.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Das Gewand“ im soliden Mittelfeld historischer Dramen seiner Zeit. Seit der Entstehung 1953 sind mehr als sieben Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als Zeugnis einer bestimmten Erzähltradition des Historienfilms ausweist, in der persönliche Schicksale eng mit religiös-historischen Stoffen verknüpft werden. Innerhalb dieses Genres steht er als Beispiel für Werke, die politische Intrige, private Liebesgeschichte und religiöse Motive in einem gemeinsamen Handlungsbogen zusammenführen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Burton als Marcellus Gallio
- Jean Simmons als Diana
- Victor Mature als Demetrius
- Richard Boone als Pontius Pilate
- Leon Askin als Abidor
- Michael Rennie als Peter
- Dean Jagger als Justus
- Jay Robinson als Caligula
- Torin Thatcher als Sen. Gallio
- Betta St. John als Miriam
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Verfügbarkeit
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