Das finstere Tal (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andreas Prochaska |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-02-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.875.270 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (437 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ende des 19. Jahrhunderts reitet ein Fremder namens Greider in ein verschlafenes, abgelegenes Hochtal in den Alpen, begleitet von einem Maultier.
Um dem kalten Winter zu entgehen, bittet Greider die verschworene Dorfgemeinschaft um eine Unterkunft. Weil er ein paar Goldmünzen bieten kann, bringt man ihn bei der Witwe Gader und ihrer Tochter Luzi unter, die kurz vor ihrer Hochzeit steht. Über Nacht wird das Dorf eingeschneit. Einer der Söhne des Dorfpatriarchen kommt bei einem Unfall ums Leben, und bald darauf verliert ein weiterer Sohn auf unerklärliche Weise sein Leben. Zweifel kommen auf, ob es wirklich Unfälle waren. Der Verdacht fällt sofort auf Greider, während zugleich die Vermutung wächst, dass ein altes, dunkles Geheimnis der Bewohner dahinterstecken könnte.
Entstehungsgeschichte
Andreas Prochaska inszenierte den Film, der 2014 erschien und international den Titel „The Dark Valley“ trägt. Sam Riley, Tobias Moretti, Paula Beer und Thomas Schubert gehören zur Besetzung.
Trotz der düsteren Grundstimmung und der rätselhaften Todesfälle ist der Film ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller verbinden sich hier zu einer Geschichte, die mehr von Misstrauen und Andeutungen lebt als von offener Konfrontation. Die Anlage setzt auf ein klassisches Motiv: Ein Fremder kommt in eine geschlossene Gemeinschaft, und mit seiner Ankunft beginnt sich etwas zu verschieben.
Der Schauplatz verstärkt diese Wirkung. Ein abgelegenes Tal, nur über einen schmalen Pfad erreichbar und dann vom Schnee eingeschlossen, lässt keinen Ausweg zu. Die Dorfgemeinschaft wird als verschworen beschrieben, was bereits auf ein gemeinsames Schweigen hindeutet. Greider bleibt als Figur zunächst undurchsichtig, und genau daraus bezieht die Geschichte ihre Spannung: Das Publikum weiß ebenso wenig wie die Dorfbewohner, welche Absicht ihn ins Tal geführt hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten erzielt der Film eine gute Bewertung, getragen von einigen hundert Stimmen.
Seit dem Erscheinen sind 12 Jahre vergangen. Unter den Thrillern mit historischem Schauplatz nimmt der Film eine eigene Stellung ein, weil er eine Geschichte um Schuld und Verdacht mit alpiner Kulisse verbindet und ein abgeschiedenes Dorf zum Ort eines lange verborgenen Konflikts macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sam Riley als Greider
- Tobias Moretti als Hans Brenner
- Paula Beer als Luzi
- Thomas Schubert als Lukas
- Carmen Gratl als Mrs. Gader
- Clemens Schick als Luis Brenner
- Helmuth Häusler als Hubert Brenner
- Martin Leutgeb als Otto Brenner
- Johann Nikolussi als Rudolf Brenner
- Florian Brückner als Edi Brenner
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Verfügbarkeit
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