Das Dilemma mit den sozialen Medien (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jeff Orlowski |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-26 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.855 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film handelt davon, wie soziale Netzwerke gebaut sind und was das mit ihren Nutzern macht: Datensammlung, ein Aufbau, der auf möglichst lange Verweildauer zielt, Folgen für die Psyche von Jugendlichen und die Verbreitung von Verschwörungserzählungen.
Er tut das in zwei Formen zugleich. Fachleute kommen in Interviews zu Wort — viele von ihnen haben die Systeme, die sie nun kritisieren, selbst gebaut. Dazwischen läuft ein Spielhandlungsstrang über einen Jugendlichen, der abhängig wird, und über die Mechanismen, die ihn dabei steuern.
Entstehungsgeschichte
Jeff Orlowski führte Regie und war Mitautor des Drehbuchs.
Zu den Gesprächspartnern gehören Tristan Harris, ehemals Ethiker bei Google, sowie Jaron Lanier, Shoshana Zuboff und weitere frühere Beschäftigte von Twitter, Pinterest und Instagram.
Die Premiere fand beim Sundance Film Festival statt. Netflix veröffentlichte den Film als Eigenproduktion am 9. September 2020.
Hinter den Kulissen
Die Mischform ist zugleich Stärke und Angriffsfläche. Der Spielhandlungsstrang macht abstrakte Vorgänge anschaulich; er vereinfacht sie aber auch erheblich, weil er sie in eine Familiengeschichte übersetzt.
Facebook reagierte mit einer eigenen Stellungnahme auf den Film.
Einordnung & Wirkung
Bei Rotten Tomatoes steht der Film zwischen 86 und 88 Prozent.
Die Gegenkritik war deutlich. Die Süddeutsche Zeitung warf ihm vor, Aussagen stark gekürzt oder falsch wiedergegeben zu haben. Ein zweiter wiederkehrender Einwand: Der Film biete keine Lösungen, sondern nur eine Dystopie — und die Fachleute, die dort warnen, seien dieselben, die an den Systemen verdient haben.
Wirkung hat er dennoch entfaltet. Er hat die öffentliche Auseinandersetzung über Technologiekonzerne in vielen Ländern zugespitzt und wird dabei selbst kontrovers gesehen: als Warnung und als vereinfachendes Werk zugleich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tristan Harris als Self
- Jeff Seibert als Self
- Bailey Richardson als Self
- Joe Toscano als Self
- Sandy Parakilas als Self
- Guillaume Chaslot als Self
- Lynn Fox als Self
- Aza Raskin als Self
- Alex Roetter als Self
- Tim Kendall als Self
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Verfügbarkeit
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