Chasing Ice - Das Ende des Ewigen Eises (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jeff Orlowski |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 74 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-10-01 |
| Einspielergebnis | 1.328.467 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (173 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht eine einfache Frage: Wie fotografiert man etwas so Abstraktes wie den Klimawandel? Der National-Geographic-Fotograf James Balog findet seine Antwort im Eis. Aus einem Auftrag für eine Titelgeschichte über Gletscher, die zu einem der meistgelesenen Beiträge des Magazins wird, entwickelt sich ein Projekt, das weit über einen einzelnen Artikel hinauswächst. Balog beginnt, Kameras an entlegenen Orten zu installieren, um Veränderungen sichtbar zu machen, die sich sonst dem menschlichen Auge entziehen. Der Film begleitet diesen Prozess, ohne das Ergebnis der langjährigen Beobachtung vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2012 unter der Regie von Jeff Orlowski. Vor der Kamera stehen James Balog, Svavar Jonatansson, Adam LeWinter und Louie Psihoyos, die an dem fotografischen Langzeitprojekt beteiligt sind. Es handelt sich um einen abendfüllenden Dokumentarfilm ohne Spielfilmhandlung im klassischen Sinn.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte folgt weniger einer dramatischen Erzählstruktur als der Logik eines wissenschaftlich-künstlerischen Vorhabens: ein Fotograf, der ein Naturphänomen über Jahre mit technischen Mitteln dokumentiert. Dass der Film ausschließlich dem Dokumentarfilmgenre zugeordnet ist, unterstreicht diesen Charakter – es geht um Beobachtung, nicht um Inszenierung. Die Besetzung besteht durchweg aus realen Personen, die an dem Projekt selbst mitgewirkt haben, nicht aus Schauspielern. Das deutet darauf hin, dass der Film seine Wirkung aus dem Material und den Protagonisten selbst zieht, nicht aus einer nachgestellten Handlung. Die Ausgangsfrage nach der Sichtbarmachung eines unsichtbaren Prozesses zieht sich als roter Faden durch die gesamte Anlage des Films.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,5 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im oberen Bereich dokumentarischer Arbeiten, auch wenn die Zahl der Bewertenden für eine breite Einordnung noch begrenzt ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, was den Film im Kontext der Klimadokumentation zu einem frühen Beispiel macht, das die visuelle Dokumentation von Umweltveränderungen in den Vordergrund stellt. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht er für einen Ansatz, der auf Langzeitbeobachtung und persönliches Engagement einzelner Protagonisten setzt, statt auf reine Faktenvermittlung.
Bilder

Besetzung & Stab
- James Balog als Self - Photographer
- Svavar Jonatansson als Self - Photo Assistant
- Adam LeWinter als Self - EIS Engineer
- Louie Psihoyos als Self - Photographer & Oscar Winning Filmmaker
- Kitty Boone als Self - The Aspen Institute
- Sylvia Earle als Self - National Geographic Explorer
- Dennis Dimick als Self - National Geographic Editor
- Jason Box als Self - Climatologist, Ohio State University
- Tad Pfeffer als Self - Glaciologist, University of Colorado
- Suzanne Balog als Self - James's Wife
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Verfügbarkeit
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