Das Boot (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wolfgang Petersen |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 150 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-09-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 14.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 85.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (2.635 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1941 geht der Kriegsberichterstatter Werner an Bord von U-96. Das Boot hat den Auftrag, englische Transportschiffe zu versenken, und Werner soll der Heimatfront von den Heldentaten des Kapitäns und seiner Mannschaft berichten. Was er stattdessen erlebt, hat mit dem Bild, das er liefern soll, wenig gemein. Aus dem Jäger wird schnell der Gejagte, und der Atlantik wird für die Besatzung zu einer nasskalten Hölle. Der Raum wird enger, je länger die Fahrt dauert, und was als Auftrag begann, verwandelt sich in einen Albtraum aus Klaustrophobie und Todesangst. Die Erzählung folgt dabei denen, die in diesem Boot eingeschlossen sind, und stellt sie weder als Helden noch als bloße Rädchen dar, sondern als Menschen, deren Handlungsspielraum mit jeder Stunde kleiner wird.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1981, Wolfgang Petersen zeichnete für die Regie verantwortlich. Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Klaus Wennemann und Hubertus Bengsch führen die Besetzung an. Freigegeben ab 12 Jahren, gehört er zu jenen Kriegsfilmen, die ihre Wirkung weniger aus dem Gezeigten als aus der Dauer der Anspannung ziehen.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Kriegsfilm stehen hier nebeneinander, und diese Kombination beschreibt genau das Spannungsfeld: ein historisch verorteter Schauplatz, aus dem heraus vor allem ein Kammerspiel entsteht. Ein U-Boot ist der engste Handlungsraum, den ein Kriegsfilm wählen kann. Es gibt kein Ausweichen, keinen Überblick über die Lage, nur Geräusche von außen und Gesichter von innen. Dass die Hauptfigur ein Berichterstatter ist, macht den Abstand zwischen offizieller Darstellung und Erfahrung zum Thema.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,1 von 10 bei mehreren tausend Stimmen erreicht der Film einen der höchsten Werte, die in diesem Bewertungsbereich überhaupt vorkommen. Der Abstand zur Mitte der Skala ist erheblich, und die Stimmenzahl trägt ihn. 45 Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Zustimmung auf diesem Niveau bemerkenswert stabil.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jürgen Prochnow als Lieutenant 'Der Alte'
- Herbert Grönemeyer als Leutnant Werner
- Klaus Wennemann als Chef Ingenieur
- Hubertus Bengsch als First Watch Officer
- Martin Semmelrogge als Second Watch Officer
- Bernd Tauber als Kriechbaum
- Erwin Leder als Johann 'Das Gespenst'
- Martin May als Ullmann
- Heinz Hoenig als Hinrich
- Uwe Ochsenknecht als Chief Bosun
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Verfügbarkeit
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