Das Attentat (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rob Reiner |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.323.144 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 12. Juni 1963 wird der schwarze Bürgerrechtler Medgar Evers vor seinem Haus erschossen. Der Täter, Byron De La Beckwith, ein bekennender Rassist, wird trotz erdrückender Beweislage von einer rein weißen Jury freigesprochen. Fünfundzwanzig Jahre später bittet Myrlie Evers, die Witwe des Opfers, den Staatsanwalt Bobby DeLaughter, den Fall neu aufzurollen. Der ehrgeizige Jurist lässt sich darauf ein, gegen den Widerstand seiner Frau, die um seine Karriere fürchtet. Bei der Aufarbeitung stellt er fest, wie lückenhaft der ursprüngliche Prozess geführt wurde. Viele Zeugen von damals sind inzwischen tot oder verweigern die Aussage. Doch DeLaughter findet einen Mann, der berichtet, De La Beckwith habe sich bei einer Versammlung einer rechtsextremen Gruppe mit der Tat gebrüstet.
Entstehungsgeschichte
„Das Attentat“ entstand 1996 unter der Regie von Rob Reiner. Der englische Originaltitel lautet „Ghosts of Mississippi“. In den Hauptrollen sind Alec Baldwin, Whoopi Goldberg, James Woods und Craig T. Nelson zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama mit historischem Bezug zeigt, dass es hier weniger um Spannung im klassischen Sinn geht als um die juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung eines realen Verbrechens. Die Erzählung verknüpft zwei Zeitebenen: die Tat selbst und den Versuch, sie Jahrzehnte später vor Gericht neu zu verhandeln. Diese Konstruktion legt den Fokus auf die Frage, wie Gerechtigkeit nachträglich wiederhergestellt werden kann, wenn Beweise verblasst und Zeugen verschwunden sind. Die Besetzung mit Baldwin als Staatsanwalt und Goldberg als Witwe des Opfers deutet auf eine Geschichte hin, die zwischen persönlichem Verlust und institutionellem Versagen changiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld vergleichbarer historischer Dramen. Seit dem Erscheinungsjahr 1996 sind mittlerweile 29 Jahre vergangen, was den Stoff selbst – ein Verbrechen aus dem Jahr 1963 und dessen späte juristische Aufarbeitung – zusätzlich in die Geschichte rückt. Innerhalb des Genres reiht sich der Film in eine Reihe von Werken ein, die reale Fälle von Rassismus und Justizversagen in den USA thematisieren, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten weitere Einordnungen ableiten lassen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Alec Baldwin als Bobby DeLaughter
- Whoopi Goldberg als Myrlie Evers
- James Woods als Byron De La Beckwith
- Craig T. Nelson als Ed Peters
- Susanna Thompson als Peggy Lloyd
- Lucas Black als Burt DeLaughter
- Joseph Tello als Drew DeLaughter
- Alexa PenaVega als Claire DeLaughter
- William H. Macy als Charlie Crisco
- Lloyd 'Benny' Bennett als Benny Bennett
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Verfügbarkeit
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