Cry_Wolf (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jeff Wadlow |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.047.674 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (601 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Einem Lügner glaubt niemand, selbst dann nicht, wenn er ausnahmsweise die Wahrheit sagt. Auf diesem Satz baut der Film seine Ausgangslage. Nachdem eine junge Frau ermordet aufgefunden wurde, streuen einige Jugendliche im Internet das Gerücht, ein Serienmörder namens The Wolf gehe um. Gedacht ist das als Streich, um Mitschülern Angst einzujagen. Sie gehen weiter und benennen im Voraus die nächsten Opfer, um zu sehen, wie viele Menschen ihnen glauben und ob jemand den Schwindel durchschaut. Dann beginnen genau die angekündigten Personen zu sterben. Zwischen Erfundenem und Tatsächlichem lässt sich bald nicht mehr unterscheiden — und die Urheber des Gerüchts geraten selbst ins Visier.
Entstehungsgeschichte
Jeff Wadlow führte bei dem 2005 erschienenen Film Regie. Vor der Kamera stehen Julian Morris, Lindy Booth, Jared Padalecki und Jesse Janzen. Die Altersfreigabe wurde auf sechzehn Jahre festgelegt. Das junge Ensemble entspricht der Anlage des Stoffes, der ganz im Umfeld einer Schule spielt und seine Figuren aus einer Gruppe Gleichaltriger bezieht.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller teilen sich hier die Arbeit. Das Thrillerelement steckt in der Konstruktion: Eine Behauptung wird in die Welt gesetzt und beginnt, sich zu erfüllen. Wer sie erfüllt, ist die eigentliche Frage. Der Horroranteil ergibt sich daraus, dass die Jugendlichen die Regeln ihres eigenen Spiels nicht mehr kontrollieren. Bemerkenswert ist, wie früh der Film das Internet als Verbreitungsweg einer Falschmeldung ins Zentrum stellt — die Mechanik des Gerüchts ist hier nicht Beiwerk, sondern Handlungsantrieb. Die Freigabestufe legt nahe, dass die Bedrohung greifbar wird, ohne ins Extreme zu gehen.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 liegt der Film im Mittelfeld, abgestützt auf eine vergleichsweise schmale Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich. Das entspricht dem Bild eines Genrefilms, der eine starke Ausgangsidee hat und sie unterschiedlich überzeugend einlöst. Einundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen bleibt vor allem die Grundidee interessant: ein Horrorfilm, dessen Schrecken aus der Frage entsteht, wem man überhaupt noch glauben kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julian Morris als Owen
- Lindy Booth als Dodger
- Jared Padalecki als Tom
- Jesse Janzen als Randall
- Paul James als Lewis
- Sandra McCoy als Mercedes
- Ethan Cohn als Graham
- Kristy Wu als Regina
- Jon Bon Jovi als Rich
- Anna Deavere Smith als Headmaster Tinsley
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Verfügbarkeit
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