Crabs ...die Zukunft sind wir (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian Trenchard-Smith |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction, Action |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-08-13 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Autokino als Falle: Crabs will mit seiner Freundin nur eine Nacht Ruhe im Wagen seines Stiefvaters verbringen, doch kaum sind sie eingetroffen, werden die Reifen gestohlen. Ersatz gibt es nicht, Taxis kommen nicht, Busse fahren nicht, und eine Verbindung nach draußen existiert ebenfalls nicht. Der freundlich-unheimliche Betreiber Mr. Thompson erklärt beiläufig, dass ein Verlassen des Geländes ohnehin nicht vorgesehen sei. Um sie herum hat sich eine Art Zwangsgemeinschaft aus jungen Außenseitern eingerichtet, die in ausgeschlachteten Autos wohnen, täglich dieselben Mahlzeiten bekommen und sich abends an brutalen Filmvorführungen berauschen. Während sich die anderen mit dem Zustand arrangieren, beginnt Crabs, nach einem Weg aus dieser abgeschotteten Welt zu suchen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1986 unter der Regie von Brian Trenchard-Smith. In den Hauptrollen sind Ned Manning, Natalie McCurry, Peter Whitford und Wilbur Wilde zu sehen. Er ist ab 18 Jahren freigegeben und verbindet Horror, Science-Fiction und Action zu einer Erzählung, die sich klar an ein erwachsenes Publikum richtet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science-Fiction und Horror mit deutlichen Action-Elementen deutet auf eine Geschichte hin, die gesellschaftliche Kontrolle in ein zugespitztes, isoliertes Setting überträgt: ein Ort, der wie Freizeit aussieht, aber als Käfig funktioniert. Dass die Handlung sich ganz auf ein einziges, abgeschlossenes Gelände konzentriert, verstärkt das Gefühl der Ausweglosigkeit, das die Figuren erleben. Die Altersfreigabe ab 18 und die Genrezuordnung legen nahe, dass Gewalt und Bedrohung offen gezeigt werden, statt angedeutet zu bleiben. Die Anlage der Geschichte – junge Außenseiter, die von einer anonymen Autorität festgehalten werden – lässt sich als zugespitztes Bild einer Gesellschaft lesen, die unbequeme Elemente lieber wegsperrt als integriert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne breite Zustimmung, aber auch ohne deutliche Ablehnung. Seit dem Erscheinungsjahr 1986 sind knapp vier Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die Science-Fiction- und Horrorproduktion der 1980er Jahre einordnet. Innerhalb dieses Umfelds steht er als ein Beispiel für Genrekino, das gesellschaftliche Kontrolle und Jugendrebellion in ein dystopisches, auf engem Raum inszeniertes Szenario überträgt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ned Manning als Crabs
- Natalie McCurry als Carmen
- Peter Whitford als Thompson
- Wilbur Wilde als Hazza
- Dave Gibson als Dave
- Sandie Lillingston als Beth
- Ollie Hall als Frank
- Lyn Collingwood als Fay
- Nikki McWaters als Shirl
- Melissa Davis als Narelle
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Verfügbarkeit
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