Comme t'y es belle ! (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lisa Azuelos |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-05-10 |
| TMDB-Bewertung | 6 (168 Stimmen) |
Worum es geht
Isa, Alice, Léa und Nina sind seit Jahren miteinander verbunden, durch Freundschaft und durch ihre sephardischen Familien. Ihr Alltag besteht aus einem Geflecht an Verpflichtungen: Liebschaften, die nicht immer glatt laufen, Kinder, die erzogen werden wollen, ein Schönheitsinstitut, das mit dem Finanzamt zu kämpfen hat, eine marokkanische Kindermädchen-Angestellte ohne Papiere, die verheiratet werden soll, endlose Diäten und religiöse wie familiäre Feiertage, die eingehalten werden müssen. Zwischen all diesen Anforderungen taucht die eigentliche Frage der vier Frauen auf: bevor sie schön sein wollen, müssen sie erst einmal sie selbst sein dürfen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2006 unter der Regie von Lisa Azuelos und ist als Komödie angelegt. In den zentralen Rollen sind Michèle Laroque, Aure Atika, Valérie Benguigui und Géraldine Nakache zu sehen, die gemeinsam das Quartett der befreundeten Frauen verkörpern.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte um vier miteinander verbundene Frauenfiguren erlaubt es, mehrere Lebensbereiche gleichzeitig zu verhandeln, ohne sich auf eine einzelne Heldin zu konzentrieren. Themen wie Aufenthaltsstatus, Steuerprüfung, Diätkultur und religiöse Traditionen werden nicht getrennt behandelt, sondern als Teile eines gemeinsamen Alltags erzählt, in dem Komik aus dem Nebeneinander von Kleinem und Grossem entsteht. Die Verbindung über sephardische Familienstrukturen gibt der Gruppendynamik einen kulturellen Rahmen, der die Komödie von rein privaten Beziehungskonflikten abhebt und sie in ein grösseres soziales Gefüge einbettet. Dass die Frage nach dem eigenen Selbst explizit über die Frage nach Schönheit gestellt wird, deutet auf eine Erzählung hin, die äusseren Anspruch und inneres Selbstverständnis gegeneinander stellt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer noch vergleichsweise schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten liesse. Seit der Entstehung 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel als Teil einer französischen Ensemble-Komödientradition der 2000er-Jahre einordnet, in der mehrere weibliche Hauptfiguren gleichberechtigt im Zentrum stehen. Innerhalb des Komödiengenres zählt er zu jenen Filmen, die Alltagsthemen mit leichtem Ton verbinden, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben eine breitere Wirkung über das Genre hinaus ablesen lässt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Michèle Laroque als Isa
- Aure Atika als Léa
- Valérie Benguigui als Alice
- Géraldine Nakache als Nina
- Francis Huster als David
- Alexandre Astier als Gilles
- Thierry Neuvic als Michel
- Frédéric Beigbeder als Ivan
- Frankie Wallach als Kim
- Oriane Deschamps als Laura
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Verfügbarkeit
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