Closet Monster (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stephen Dunn |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Mystery |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-07-15 |
| Einspielergebnis | 33.962 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (298 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oscar ist ein kreativer Teenager, der nur noch weg will. Das kleine Nest in Neufundland, in dem er aufgewachsen ist, hält ihn nicht mehr, seit sich seine Eltern getrennt haben. Er lebt allein mit seinem eigenwilligen Vater, und die Orte, die einst für eine glückliche Kindheit standen, sind für ihn inzwischen mit tiefem Schmerz verbunden.
Um Geld zu verdienen, arbeitet Oscar in einem Baumarkt. Seine eigentliche Leidenschaft aber ist die Kunst. Ausleben kann er sie nur in kleinen Momenten: wenn er seine beste Freundin Gemma schminkt oder sich von Fantasy-Filmen zu Zeichnungen anregen lässt. Dann verliebt er sich in Wilder, einen rebellischen Kollegen. Doch ein traumatisches Erlebnis hat Oscar gelehrt, dass es in dieser kleinen Stadt gefährlich sein kann, offen schwul zu leben, und so wird das Gefühl zugleich zur Bedrohung.
Entstehungsgeschichte
Stephen Dunn inszenierte das Drama, das 2016 erschien. Vor der Kamera stehen Connor Jessup, Aaron Abrams, Joanne Kelly und Aliocha Schneider. Seit der Veröffentlichung sind zehn Jahre vergangen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama, Fantasy und Mystery ist für eine Geschichte über das Erwachsenwerden ungewöhnlich. Sie legt nahe, dass der Film die innere Welt seiner Hauptfigur nicht nur schildert, sondern sichtbar macht. Oscars Nähe zu Fantasy-Filmen und seine Zeichnungen bieten dafür den erzählerischen Anknüpfungspunkt: Die Vorstellungskraft wird zum Rückzugsort und zugleich zum Spiegel seiner Ängste.
Der Mystery-Anteil passt zu einer Figur, die ein traumatisches Erlebnis mit sich trägt, das ihr Verhalten bis in die Gegenwart prägt. Die Trennung der Eltern, der Alltag mit dem Vater und die erste Liebe bilden die realistische Ebene, auf der sich das Fantastische entfalten kann. Neufundland als abgelegener Schauplatz verstärkt das Gefühl der Enge, aus der Oscar ausbrechen möchte. Der Titel selbst spielt mit dem Bild des Verstecks und verweist auf ein Leben, das sich noch nicht offen zeigen darf.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 fällt die Bewertung klar positiv aus. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, einer eher kleinen, aber nicht zufälligen Basis. Im Feld der queeren Coming-of-Age-Dramen sticht der Film durch seinen Hang zum Fantastischen hervor, der die Erfahrung von Angst und Begehren in Bilder übersetzt, statt sie nur auszusprechen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Connor Jessup als Oscar Madly
- Aaron Abrams als Peter Madly
- Joanne Kelly als Brin Madly
- Aliocha Schneider als Wilder
- Sofia Banzhaf als Gemma
- Jack Fulton als Young Oscar
- Mary Walsh als Allison
- Isabella Rossellini als Buffy (voice)
- Jinji Dawson als Anna
- Meghan Cullen als Kathryn
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Verfügbarkeit
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