Clive Barker’s Book of Blood (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Harrison |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-03-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (222 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Bestseller-Autorin Mary Florescu forscht zu paranormalen Phänomenen und wählt für ihr neues Buch ein Haus, in dem einst ein junges Mädchen unter grausamen Umständen starb. Bei einer Gastvorlesung an einer Universität begegnet sie dem Studenten Simon McNeal, der als Kind angeblich in der Lage war, Menschen ihr Schicksal vorherzusagen. Zwischen beiden entsteht rasch eine enge Verbindung, und Mary macht Simon zu ihrem Partner für die Recherche: Seine besonderen Fähigkeiten sollen die übernatürlichen Kräfte des Hauses hervorlocken. Erste Ergebnisse stellen sich tatsächlich ein, doch Marys langjähriger Assistent Wyburd hegt von Anfang an Zweifel und hält Simon für einen Hochstapler. Wie sich die Dynamik zwischen den dreien weiter entwickelt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Clive Barker’s Book of Blood“ entstand 2009 unter der Regie von John Harrison. In den zentralen Rollen sind Jonas Armstrong, Sophie Ward, Clive Russell und Paul Blair zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Drama, Mystery und Thriller deutet darauf hin, dass der Film weniger auf schnelle Schockmomente setzt als auf eine langsam aufgebaute, atmosphärisch dichte Erzählung. Die Konstellation aus einer rational forschenden Autorin, einem Medium mit ungeklärten Fähigkeiten und einem skeptischen Assistenten schafft ein Dreiecksverhältnis, in dem Glaube, Zweifel und Anziehung gegeneinander ausgespielt werden. Das Geisterhaus als Schauplatz mit einer Vorgeschichte von Gewalt gibt der Geschichte einen düsteren, unheilvollen Rahmen, der Raum für Ambivalenz lässt – zwischen echtem Übernatürlichem und menschlicher Täuschung. Diese Anlage passt zu einer Erzählung, die ihre Spannung eher aus Unsicherheit als aus Eindeutigkeit zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2009 sind mittlerweile 16 Jahre vergangen, was den Titel in eine Phase des Horror- und Mystery-Kinos einordnet, die vor den heute dominierenden Strömungen des Genres liegt. Innerhalb der Bandbreite an Geisterhausgeschichten mit übernatürlichem Einschlag stellt er einen eher unauffälligen, aber thematisch klar umrissenen Beitrag dar.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jonas Armstrong als Simon McNeal
- Sophie Ward als Mary Florescu
- Clive Russell als Wyburd
- Paul Blair als Reg Fuller
- Romana Abercromby als Janie
- Simon Bamford als Derek
- Doug Bradley als Tollington
- Gowan Calder als Janie's Mother
- Graham Colquhoun als Simon's Father
- Marcus Macleod als Janie's Father
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Verfügbarkeit
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