Choke - Der Simulant (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clark Gregg |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-09-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.982.459 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (455 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Victor Mancini ist süchtig, und zwar nach Sex. Hemmungen kennt er keine. Ob eine Frau 19 oder 90 Jahre alt ist, spielt für ihn keine Rolle. Kaum überraschend, dass er nicht nur bei seiner Arbeit als kostümierter Kolonist in einem historischen Themenpark in Schwierigkeiten gerät.
Victor landet schließlich in einer Therapiegruppe. Statt dort über seine Vorstellungen und sein Verhalten zu sprechen, vergnügt er sich jedoch lieber mit einer Nymphomanin. Sein Kumpel Denny, ebenfalls Mitglied der Anonymen Sexaholiker, versucht ihm klarzumachen, wie wichtig die Therapie wäre. Ob Victor sich darauf einlässt, bleibt zunächst offen.
Entstehungsgeschichte
Clark Gregg zeichnet für die Regie des Films verantwortlich, der 2008 erschien und im Englischen schlicht „Choke“ heißt. Sam Rockwell, Anjelica Huston, Kelly Macdonald und Brad William Henke sind Teil der Besetzung. Jugendliche ab 16 Jahren dürfen ihn sehen.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier eine Verbindung ein, die dem Thema entspricht. Sucht ist ein ernster Stoff, Victors Verhalten wird aber mit einem deutlich ironischen Unterton geschildert. Diese Doppelung zieht sich durch die Anlage der Geschichte.
Der Beruf als kostümierter Kolonist in einem historischen Themenpark liefert ein Bild, das bereits für sich komisch wirkt und zugleich etwas über die Figur verrät: Victor spielt eine Rolle, auch außerhalb der Arbeit. In der Therapiegruppe setzt sich das fort, denn statt sich zu öffnen, weicht er aus. Mit Denny steht ihm eine Figur gegenüber, die dasselbe Problem teilt, aber den anderen Weg sucht. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren passt zu einem Film, der Sexualität offen thematisiert. Der Titel verweist auf eine Figur, die sich selbst etwas vormacht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsnote liegt bei 6,1 von 10, verteilt auf einige hundert Stimmen. Das Ergebnis ist ordentlich, aber nicht herausragend und spricht für eine gemischte Aufnahme.
Achtzehn Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Beispiel einer Tragikomödie sehen, die ein heikles Thema mit schwarzem Humor angeht. Gerade diese Mischung dürfte erklären, warum das Urteil nicht einheitlich ausfällt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sam Rockwell als Victor Mancini
- Anjelica Huston als Ida J. Mancini
- Kelly Macdonald als Paige Marshall
- Brad William Henke als Denny
- Clark Gregg als Lord High Charlie
- Bijou Phillips als Ursula
- Gillian Jacobs als Cherry Daiquiri / Beth
- Jonah Bobo als Young Victor
- Paz de la Huerta als Nico
- Viola Harris als Eva Muller
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Verfügbarkeit
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