Caterina va in città (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paolo Virzì |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-10-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (271 Stimmen) |
Worum es geht
Caterina zieht mit ihrer Familie aus der Provinz nach Rom. In der neuen Umgebung findet sie sich schnell zurecht und pendelt zwischen zwei sehr unterschiedlichen Freundschaften: Auf der einen Seite steht die Tochter eines Staatssekretärs mit faschistoider Gesinnung, auf der anderen die Tochter zweier linksalternativer Eltern. Zwischen diesen beiden Polen muss Caterina ihren eigenen Platz finden, während die Erwachsenen um sie herum kaum Orientierung bieten.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2003 und wurde von Paolo Virzì inszeniert. Es handelt sich um eine Komödie mit dramatischen Untertönen. In den Hauptrollen sind Sergio Castellitto und Margherita Buy zu sehen, an ihrer Seite Alice Teghil und Federica Sbrenna.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Drama passt zu einer Geschichte, die auf den ersten Blick leicht und beobachtend daherkommt, im Kern aber von einer Orientierungslosigkeit erzählt, die weder die Jugend noch die Erwachsenenwelt auflösen kann. Statt eine klare gesellschaftliche Front zu zeichnen, stellt die Erzählung zwei ideologisch entgegengesetzte Familien nebeneinander, ohne eine davon eindeutig ins Recht zu setzen. Diese doppelte Freundschaft Caterinas mit Töchtern aus politisch gegensätzlichen Haushalten macht die Geschichte zu einer Beobachtung darüber, wie wenig feste Werte den jungen Figuren mitgegeben werden – die Verunsicherung liegt nicht bei einer Seite, sondern durchzieht das gesamte gesellschaftliche Spektrum, das der Film abbildet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Blick auf die verhandelte Gesellschaftslage zusätzlich historisch einfärbt. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama nimmt der Film eine Position ein, die auf soziale und politische Beobachtung setzt, statt auf reine Unterhaltung – ein Zugang, der ihn von rein komödiantischen Werken seiner Zeit unterscheidet.
Bilder



Besetzung & Stab
- Sergio Castellitto als Giancarlo Iacovoni
- Margherita Buy als Agata Iacovoni
- Alice Teghil als Caterina Iacovoni
- Federica Sbrenna als Daniela Germano
- Margherita Mazzola als Martina
- Carolina Iaquaniello als Margherita Rossi Chaillet
- Martina Tasquetta als Alessia
- Galatea Ranzi als Livia, Margherita's mother
- Silvio Vannucci als Fabietto Cruciani
- Alessandra Celi als Mrs. Germano
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Verfügbarkeit
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