Casshern (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 紀里谷和明 |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 142 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-04-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.353.768 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (272 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünfzig Jahre Krieg zwischen der Great Eastern Federation und dem zu Eurasia verschmolzenen Europa haben die Erde verwüstet. Biologische, chemische und nukleare Waffen haben weite Teile unbewohnbar gemacht, neue Krankheiten grassieren unter den Überlebenden. Professor Azuma verfolgt mit seinem „Neo-Zell“-Projekt die Hoffnung, das Elend der Menschheit zu beenden – doch das Experiment gerät außer Kontrolle: Aus ihm hervorgegangene Mutanten entkommen und erklären der Menschheit den Krieg. Mitten in dieser Lage wird Azumas im vorangegangenen Krieg getöteter Sohn Tetsuya als Cyborg Casshern wiedergeboren und damit zur letzten Hoffnung gegen die neue Bedrohung.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2004 unter der Regie von Kazuaki Kiriya. In den Hauptrollen sind Yusuke Iseya, Kumiko Aso, Akira Terao und Kanako Higuchi zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Horror und Science-Fiction deutet an, dass hier nicht allein ein actionbetonter Genrefilm vorliegt, sondern eine Geschichte, die menschliches Leid, Verlust und die Folgen wissenschaftlicher Hybris in den Vordergrund rückt. Ein Krieg, der über fünfzig Jahre andauert, ein Vater, der seinen toten Sohn durch ein außer Kontrolle geratenes Experiment zurückholt, und Mutanten, die zur eigentlichen Bedrohung werden – diese Anlage verweist auf einen Stoff, der die Kriegsfolgen und ihre moralischen Kosten ernst nimmt, statt sie nur als Kulisse für Kampfszenen zu nutzen. Die Besetzung mit vier zentralen Figuren legt nahe, dass neben der Vater-Sohn-Beziehung auch weibliche Perspektiven eine tragende Rolle im Geschehen einnehmen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – kein Ausreißer nach oben oder unten, sondern ein Titel, der offenbar geteilte Reaktionen hervorruft. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile über zwanzig Jahre vergangen, was ihn innerhalb des japanischen Science-Fiction-Kinos der frühen 2000er-Jahre verortet, einer Zeit, in der düstere, kriegsgeprägte Zukunftsentwürfe im Genre verbreitet waren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yūsuke Iseya als Tetsuya Azuma
- Kumiko Aso als Luna Kozuki
- Akira Terao als Dr. Kotaro Azuma
- Kanako Higuchi als Midori Azuma
- Fumiyo Kohinata als Dr. Kozuki
- Hiroyuki Miyasako als Akubon
- Ryo als San Ikegami
- Tetsuji Tamayama als Sekiguchi
- Hidetoshi Nishijima als Lieutenant Colonel Kamijo
- Gorō Naya als Narrator
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Verfügbarkeit
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