Camille - Verliebt Nochmal! (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Noémie Lvovsky |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (244 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Camille war sechzehn und noch Schülerin, als sie sich in ihren Mitschüler Eric verliebte. Die beiden heirateten, bekamen ein Kind, waren eine Zeit lang glücklich. Fünfundzwanzig Jahre später verlässt Eric sie für eine jüngere Frau. Verbittert trinkt Camille an Silvester so viel, dass sie in ein alkoholbedingtes Koma fällt – und sich plötzlich in ihrer eigenen Vergangenheit wiederfindet. Als Sechzehnjährige wacht sie an jenem Morgen auf, ihre Eltern leben wieder, die Schule ruft, und dort wartet auch Eric. Soll sie sich noch einmal auf ihn einlassen und wissentlich in dasselbe Unglück steuern, oder ihn meiden und damit riskieren, ihre geliebte Tochter nie zu bekommen?
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2012 unter der Regie von Noémie Lvovsky, die zugleich die Hauptrolle der Camille übernimmt. An ihrer Seite stehen Samir Guesmi, Judith Chemla und India Hair. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Liebesfilm und Drama passt zu einer Geschichte, die eine schmerzhafte Trennung mit dem spielerischen Element der Zeitreise verbindet. Dass Lvovsky Regie führt und zugleich die erwachsene Frau in einem jugendlichen Umfeld spielt, verstärkt den Bruch zwischen Erfahrung und Jugend, der im Zentrum der Handlung steht. Die Anlage der Geschichte – eine zweite Chance, die zugleich Verlust bedeuten könnte – macht deutlich, dass es weniger um leichte Unterhaltung als um eine Auseinandersetzung mit Reue, Erinnerung und den Konsequenzen von Entscheidungen geht. Die Rückversetzung in die Schulzeit erlaubt es, dieselben Ereignisse aus einer neuen, wissenden Perspektive zu erzählen, ohne dass der Ausgang vorweggenommen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit der Entstehung 2012 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an der Faktenlage etwas geändert hätte. Innerhalb der Tragikomödien, die mit Zeitverschiebung oder zweiten Chancen arbeiten, positioniert sich der Film über die persönliche, familiär geprägte Perspektive einer Frau, die ihre eigene Jugend noch einmal durchlebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Noémie Lvovsky als Camille Vaillant
- Samir Guesmi als Éric
- Judith Chemla als Josepha
- India Hair als Alice
- Julia Faure als Louise
- Yolande Moreau als La mère de Camille
- Michel Vuillermoz als Le père de Camille
- Denis Podalydès als Alphonse Da Costa - le prof de physique
- Jean-Pierre Léaud als Monsieur Dupont - l'horloger
- Vincent Lacoste als Vincent
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