Café de Flore (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Marc Vallée |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-11-17 |
| Einspielergebnis | 1.674.801 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (206 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Antoine hat in Montréal scheinbar alles: eine Frau, die er seit der Jugend liebt, zwei Töchter und eine Karriere als DJ, die seiner Leidenschaft für Musik entspricht. Dann verlässt er seine Frau für Rose, eine Frau, die er zufällig kennengelernt hat. Die Verlassene findet keine Ruhe, ebenso wenig die ältere Tochter. Immer wieder plagt die Frau ein Albtraum: ein Kind, das vom Rücksitz eines Autos aus schreit. Parallel dazu, im Paris der sechziger Jahre, wächst Laurent auf, ein Junge mit Down-Syndrom, vom Vater abgelehnt, aber von seiner Mutter Jacqueline mit unbedingter Energie gefördert. Erst als er Véronique trifft, ein Mädchen mit derselben Diagnose, findet Laurent seinen Platz – eine Bindung, die bei Jacqueline heftige Eifersucht auslöst. Wie die beiden Handlungsstränge zueinander finden, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Jean-Marc Vallée bei diesem 2011 entstandenen Drama, das zugleich als Liebesfilm angelegt ist. Zur Besetzung gehören Vanessa Paradis, Kevin Parent, Hélène Florent und Evelyne Brochu.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der doppelten Zeit- und Ortsstruktur: Montréal in der Gegenwart und Paris in den sechziger Jahren stehen nebeneinander, verbunden über Motive wie Verlust, Bindung und die Wiederkehr eines beunruhigenden Traumbilds. Dass zwei Beziehungspaare im Zentrum stehen – ein sich auflösendes und ein sich erst formendes –, deutet auf eine Erzählung, die romantische Liebe nicht isoliert betrachtet, sondern in Beziehung zu Mutterliebe und Eifersucht setzt. Die Figur der besitzergreifenden Mutter neben der eines Paares, das sich neu verliebt, legt nahe, dass der Film verschiedene Formen von Liebe gegeneinander spiegelt, statt eine einzelne Beziehungsgeschichte geradlinig zu erzählen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit rezipierter Publikumserfolg einordnen, wohl aber als Titel, der bei denjenigen, die ihn gesehen haben, überwiegend positiv aufgenommen wurde. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was ihn innerhalb des Genres Drama/Liebesfilm zu einem Werk macht, das nicht mehr zu den aktuellen Neuerscheinungen zählt, dessen Bewertungslage sich aber über die Jahre offenbar stabil gehalten hat.
Bilder



Besetzung & Stab
- Vanessa Paradis als Jacqueline
- Kevin Parent als Antoine Godin
- Hélène Florent als Carole
- Evelyne Brochu als Rose
- Marin Gerrier als Laurent
- Alice Dubois als Véronique
- Evelyne de la Chenelière als Amélie
- Michel Dumont als Julien Godin
- Joanny Corbeil-Picher als Juliette
- Rosalie Fortier als Angéline
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Verfügbarkeit
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