Café Belgica (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Felix van Groeningen |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6 (137 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jo und Frank sind Brüder, die sich über die Jahre auseinandergelebt haben. Als Frank nach längerer Funkstille in der Bar seines Bruders vorbeischaut und anbietet, mit einzusteigen, kommen sich beide wieder näher. Frank ist das geordnete, bürgerliche Leben leid und findet hinterm Tresen des heruntergekommenen „Café Belgica“ neuen Antrieb. Gemeinsam machen die Brüder aus der Kneipe einen Treffpunkt für Feierwütige mit Vorliebe für Rockmusik. Zwischen lauter Musik und reichlich Alkohol wirkt das Leben eine Zeit lang unbeschwert, bis die Realität die beiden einholt – und deutlich anstrengender ist als jeder Kater. Ein Wendepunkt zeichnet sich ab, als Jos Freundin Marieke ihm mitteilt, dass sie schwanger ist.
Entstehungsgeschichte
„Café Belgica“ entstand 2016 unter der Regie von Felix van Groeningen. In den Hauptrollen sind Stef Aerts und Tom Vermeir als die ungleichen Brüder zu sehen, an ihrer Seite Dominique Van Malder und Ben Benaouisse. Der Film ist als Drama angelegt und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte zweier Brüder, die aus einer heruntergekommenen Bar einen Anziehungspunkt für ein feierlustiges Publikum machen, verbindet das familiäre Drama mit dem Milieu der Musik- und Kneipenkultur. Der Kontrast zwischen dem bürgerlichen Leben, das Frank hinter sich lassen will, und dem Rausch des Nachtlebens bildet die erzählerische Klammer. Dass ausgerechnet eine Schwangerschaft den Umschwung markiert, zeigt, wie die Handlung private Verantwortung gegen den kollektiven Ausnahmezustand der Partynächte setzt – ein Aufbau, der auf den Zusammenstoß von Ausgelassenheit und Erwachsenwerden zielt, ohne dass der Ausgang vorwegnimmt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenzahl bewegt sich „Café Belgica“ im mittleren Bereich dessen, was Zuschauer solchen Bruder- und Milieudramen abverlangen. Die knapp gefüllte Bewertungsbasis lässt keine breite öffentliche Diskussion erkennen, sondern eher ein Publikum, das sich gezielt für belgische Dramen dieser Art interessiert. Mit inzwischen fast einem Jahrzehnt Abstand zum Erscheinungsjahr 2016 lässt sich der Film als ein unauffälliger, aber eigenständiger Beitrag zum Genre familiärer Milieudramen lesen, der weniger auf große Gesten als auf das Spannungsfeld zwischen Ausbruch und Verantwortung setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Stef Aerts als Jo
- Tom Vermeir als Frank
- Dominique Van Malder als Manu Dewaey
- Ben Benaouisse als Momo
- Boris Van Severen als Tim Coppens
- Sara de Bosschere als Nikki
- Charlotte Vandermeersch als Isabelle
- Stefaan De Winter als Ferre
- Hélène De Vos als Marieke
- Jean-Michel Balthazar als André
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Verfügbarkeit
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