Felix van Groeningen
Werdegang
Felix van Groeningen wurde am 1. November 1977 in Gent geboren und ist ein belgischer Filmemacher. Bekannt wurde er durch „The Broken Circle Breakdown“ (2012), der für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert war, sowie durch „Belgica“ (2016). Mit „Beautiful Boy“ (2018) gab er sein englischsprachiges Debüt.
Er studierte an der Königlichen Akademie der Schönen Künste (KASK) in Gent und schloss dieses Studium im Jahr 2000 mit einem Master in Audiovisueller Kunst ab, seine Abschlussarbeit war der Kurzfilm „50CC“. Danach drehte er mehrere Kurzfilme und schrieb und inszenierte verschiedene Theaterstücke. Es folgte eine langjährige Zusammenarbeit mit Dirk Impens, seinem ehemaligen Professor an der KASK, dessen Produktionsfirma Menuet zwischen 2004 und 2016 alle fünf seiner Spielfilme produzierte, bevor Impens im Juli 2017 die Schließung der Firma ankündigte.
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen vier Titel von Felix van Groeningen als Regisseur, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 2009 bis 2018, decken also eine Spanne von neun Jahren ab. Zwischen seinem Geburtsjahr und dem ältesten Titel, „Die Beschissenheit der Dinge“ (2009), liegen 32 Jahre, zum jüngsten, „Beautiful Boy“ (2018), 41 Jahre. Die Titel bewegen sich zwischen Drama und Komödie, wobei sich diese beiden Genres in der Liste wiederholen.
Einordnung
Die vier Titel sind bei uns unterschiedlich bewertet: „The Broken Circle“ erreicht 7,7 von 10, „Beautiful Boy“ 7,6 von 10, „Die Beschissenheit der Dinge“ 7,1 von 10 und „Café Belgica“ 6,0 von 10. Im Schnitt liegt seine Filmografie bei 7,1 von 10, wobei die frühen und mittleren Arbeiten insgesamt etwas besser abschneiden als der jüngste Titel im Bestand.