C.H.U.D. - Panik in Manhattan (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Douglas Cheek |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.250.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.412.497 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (324 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In New York kursieren Berichte über eine ganze Kolonie Obdachloser, die in den verzweigten unterirdischen Gängen rund um die Kanalisation lebt. Andere Gerüchte behaupten, die Tunnel dienten heimlich der Lagerung von Abfällen. A.J., ein ehemaliger Häftling, den man auch „den Reverend“ nennt, kümmert sich um die Ärmsten und bietet ihnen Essen und ein Dach über dem Kopf. Als einer seiner treuesten Schützlinge verschwindet, meldet er das der Polizei. Doch auf dem Revier rührt niemand einen Finger für Menschen am Rand der Gesellschaft.
Auch Captain Bosh, der A.J. einst hinter Gitter gebracht hat, zeigt kein Interesse. Das ändert sich, als seine eigene Frau eines Abends nicht nach Hause kommt. Bosh sucht A.J. auf, um mehr über die Vermisstenfälle zu erfahren. Der berichtet ihm, dass nicht nur ein Einzelner nicht mehr zum Essen erscheint, und dass seltsamerweise nur jene verschwunden sind, die unter der Erde leben.
Entstehungsgeschichte
Douglas Cheek führte bei diesem Film aus dem Jahr 1984 Regie. John Heard, Daniel Stern, Christopher Curry und Kim Greist gehören zur Besetzung. Der deutsche Titel „C.H.U.D. - Panik in Manhattan“ rückt den Schauplatz ausdrücklich in den Vordergrund. Eine Freigabe ab 16 Jahren hält jüngere Zuschauer fern.
Hinter den Kulissen
Horror und Science Fiction bilden die Grundlage, und die Handlung lässt ahnen, wie beides zusammenfindet. Das Verschwinden von Menschen im Untergrund und die Gerüchte über heimlich eingelagerte Abfälle verbinden eine unheimliche Bedrohung mit dem Verdacht, dass etwas Menschengemachtes im Spiel sein könnte.
Bemerkenswert ist die soziale Perspektive. Die ersten Opfer sind Obdachlose, deren Verschwinden die Behörden nicht kümmert. Erst als es die Frau eines Polizisten trifft, kommt Bewegung in die Sache. Damit erzählt der Film nicht nur von einer Gefahr aus der Tiefe, sondern auch von der Gleichgültigkeit gegenüber jenen, die ohnehin übersehen werden.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,6 von 10 Punkten liegt die Bewertung im Mittelfeld, getragen von einigen hundert Stimmen. Das deutet auf ein Publikum hin, das dem Film durchaus etwas abgewinnt, ihn aber nicht uneingeschränkt schätzt.
42 Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Horrors der Achtzigerjahre, die urbane Ängste mit fantastischen Elementen verbindet. Die Großstadt mit ihren verborgenen Tunneln wird zum Schauplatz einer Bedrohung, die sich dort ausbreitet, wo kaum jemand hinsieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Heard als George Cooper
- Daniel Stern als A.J. 'The Reverend' Shepherd
- Christopher Curry als Captain Bosch
- Kim Greist als Lauren Daniels
- Laure Mattos als Flora Bosch
- Brenda Currin als Francine the Landlady
- Justin Hall als Justin
- Michael O'Hare als Fuller
- Cordis Heard als Officer Sanderson
- Sam McMurray als Officer Crespi
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