Brexit – Chronik eines Abschieds (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Toby Haynes |
|---|---|
| Genre | Historie, TV-Film, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-01-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (370 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 23. Juni 2016 stimmte in Großbritannien eine Mehrheit für den Brexit, den Austritt aus der EU. Für viele Beobachter weltweit war das eine große Überraschung. Zwar hatten die Prognosen zuletzt ein knappes Ergebnis erwartet, doch die meisten gingen davon aus, dass die Wählerschaft vor einem so radikalen Schritt zurückschrecken und am Ende doch mit Nein stimmen würde.
Einer sah das anders: Dominic Cummings. Der von Politik besessene Berater war im Londoner Politikbetrieb vor dieser Kampagne mehr schlecht als recht geduldet. Der frühere konservative Premier David Cameron hatte ihn einmal als „Karriere-Soziopath“ bezeichnet, und mit seinem eigenwilligen Auftreten ging Cummings vielen Politikern und Kommunikationsstrategen auf die Nerven. Seine Erfolgsbilanz war allerdings beachtlich, und er galt als der Mann für aussichtslose Fälle.
Entstehungsgeschichte
Unter der Regie von Toby Haynes entstand 2019 dieser Fernsehfilm. Benedict Cumberbatch, Rory Kinnear, John Heffernan und Oliver Maltman bilden die Besetzung. Die Freigabe liegt bei zwölf Jahren. Der deutsche Titel „Chronik eines Abschieds“ betont den Blick auf einen historischen Einschnitt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Historie, Drama und dem Format des Fernsehfilms zeigt die Richtung: Hier wird ein reales politisches Ereignis aus jüngster Vergangenheit dramatisiert. Im Zentrum steht nicht die Abstimmung als Ergebnis, sondern die Frage, wie es dazu kommen konnte und wer hinter den Kulissen die Fäden zog.
Die Geschichte ist als Porträt eines Strategen angelegt, der gegen die herrschende Erwartung arbeitet. Damit rückt ein Außenseiter des Politikbetriebs ins Licht, dessen Methoden und Persönlichkeit gleichermaßen zur Debatte stehen. Bei einem Stoff mit realen Beteiligten verlangt eine solche Zuspitzung besondere Sorgfalt, weil Deutung und Wirklichkeit nah beieinanderliegen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten fällt die Bewertung ordentlich aus. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, einer noch überschaubaren Basis für einen Film zu einem so viel diskutierten Thema.
Sieben Jahre nach dem Erscheinen und zehn Jahre nach dem Referendum lässt sich der Film als zeitnahe Aufarbeitung eines politischen Umbruchs einordnen. Zwischen Abstimmung und Erscheinen lagen nur drei Jahre, der Film blickt also auf eine sehr junge Vergangenheit zurück und macht sie zum Gegenstand eines historischen Dramas.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benedict Cumberbatch als Dominic Cummings
- Rory Kinnear als Craig Oliver
- John Heffernan als Matthew Elliott
- Oliver Maltman als Michael Gove
- Richard Goulding als Boris Johnson
- Simon Paisley Day als Douglas Carswell
- Lee Boardman als Arron Banks
- Lucy Russell als Elizabeth Denham
- Paul Ryan als Nigel Farage
- Kyle Soller als Zack Massingham
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Verfügbarkeit
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