Blue My Mind (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lisa Brühlmann |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (244 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mia ist 15, mitten in der Pubertät, und das Gefühl, nicht in ihr eigenes Leben zu passen, wird bei ihr zu etwas Konkreterem als üblicher Teenagerverdruss. Der Umzug in eine neue Stadt trifft sie in einer Phase, in der sie ihren Eltern ohnehin mit wachsendem Misstrauen begegnet, störrisch wird und offen infrage stellt, ob sie überhaupt mit ihnen verwandt ist. Auf die direkte Frage nach einer möglichen Adoption bekommt sie von ihrer Mutter keine klare Antwort, nur Ausweichendes. Diese Unsicherheit verschärft sich, als Mias Körper beginnt, sich auf eine Weise zu verändern, die sie zutiefst verängstigt. Was mit ihr geschieht, bringt sie dazu, ihre gesamte Existenz neu zu befragen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2017 unter der Regie von Lisa Brühlmann. In den zentralen Rollen sind Luna Wedler und Zoë Pastelle Holthuizen zu sehen, ergänzt durch Regula Grauwiller und Georg Scharegg. Freigegeben ist der Titel ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Fantasy und Drama deutet darauf hin, dass hier eine reale, sehr körperliche Pubertätserfahrung mit einem fantastischen Element verschränkt wird, statt sie rein psychologisch zu erzählen. Die Geschichte ist konsequent aus Mias Perspektive angelegt: Eltern, Umzug und die eigene Familienzugehörigkeit werden nur so weit sichtbar, wie es ihre Wahrnehmung zulässt. Dass die Mutter auf eine zentrale Frage ausweichend bleibt, hält die Ungewissheit für Mia wie auch für das Publikum bewusst aufrecht. Die körperliche Veränderung, die Mia durchlebt, wird nicht als Metapher abgetan, sondern als etwas, das ihre Identität tatsächlich bedroht – ein Kunstgriff, der Coming-of-Age-Motive mit fantastischer Verwandlung verbindet, ohne die Ängste der Hauptfigur zu verharmlosen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 aus einem noch eher schmalen Stimmenaufkommen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Konsensmeinung ablesen ließe. Seit dem Erscheinen 2017 sind mehrere Jahre vergangen, in denen sich der Titel innerhalb der Schnittmenge von Coming-of-Age-Drama und fantastischem Körperhorror behaupten musste – ein Feld, in dem Filme oft polarisieren, weil sie reale Adoleszenzängste bewusst überzeichnen. Die vorhandenen Bewertungen lassen darauf schließen, dass der Film eher ein Nischenpublikum erreicht als ein breites.
Bilder








Besetzung & Stab
- Luna Wedler als Mia
- Zoë Pastelle Holthuizen als Gianna
- Regula Grauwiller als Gabriela
- Georg Scharegg als Michael
- Lou Haltinner als Nelly
- Yaël Meier als Vivi
- Una Rusca als Sophie
- Timon Kiefer als Alex
- Benjamin Dangel als Jim
- Martin Rapold als Gianna's Father
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Verfügbarkeit
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