Blacula (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Crain |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-08-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 500.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.980.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (184 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der afrikanische Prinz Mamuwalde reist mit seiner Frau durch Europa, um Verbündete gegen den Sklavenhandel zu gewinnen. Auf dieser Suche gerät er an Graf Dracula, der sich hinter höflicher Konversation als Vampir und Rassist entpuppt. Dracula beißt Mamuwalde, verpasst ihm den Beinamen Blacula und lässt ihn zusammen mit seiner Gemahlin einmauern. Zweihundert Jahre später landet sein Sarkophag in Los Angeles. Kaum erwacht, zieht Blacula durch die Stadt, lässt sich von der Musik der Gegenwart treiben und geht vor allem gegen weiße Männer vor.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1972 unter der Regie von William Crain. In den Hauptrollen sind William Marshall, Vonetta McGee, Denise Nicholas und Thalmus Rasulala zu sehen. Die deutsche Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Fantasy verbindet den klassischen Vampirstoff mit einer Rahmenhandlung, die den Sklavenhandel und europäischen Rassismus explizit thematisiert. Dass der Antagonist Dracula selbst als Rassist gezeichnet wird, verschiebt die Vampirfigur weg vom reinen Schreckensbild hin zu einer Figur mit historisch begründetem Zorn. Die Verlagerung der Handlung von einem europäischen Schloss ins Los Angeles der 1970er Jahre stellt zwei Zeiten und zwei Kontinente einander gegenüber und macht aus dem Vampirmythos eine Geschichte, die sich ausdrücklich mit Machtverhältnissen zwischen Schwarz und Weiß auseinandersetzt. Dass Blacula gezielt weiße Männer angreift, ist innerhalb dieser Anlage weniger reine Genrekonvention als eine erzählerische Umkehrung historischer Gewaltverhältnisse.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich Blacula im mittleren Bereich der Horrorfilme seiner Zeit. Mehr als fünf Jahrzehnte nach der Entstehung 1972 lässt sich der Film als Beispiel dafür lesen, wie das Vampirgenre mit gesellschaftlich aufgeladenen Themen wie Sklaverei und Rassismus verknüpft wurde. Die geringe Stimmenzahl deutet darauf hin, dass der Titel heute eher ein Nischenpublikum erreicht als ein breites.
Bilder








Besetzung & Stab
- William Marshall als Blacula / Prince Mamuwalde
- Vonetta McGee als Tina
- Denise Nicholas als Michelle
- Thalmus Rasulala als Gordon Thomas
- Gordon Pinsent als Lt. John "Jack" Peters
- Charles Macaulay als Dracula
- Ji-Tu Cumbuka als Skillet
- Elisha Cook Jr. als Sam
- Emily Yancy als Nancy
- Ketty Lester als Juanita Jones
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Verfügbarkeit
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