Black Moon (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Louis Malle |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-09-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6 (169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf den Straßen tobt ein erbarmungsloser Krieg zwischen Männern und Frauen. Die junge Lily entkommt nur knapp einer Exekution und flüchtet in ein abgelegenes Landhaus, umgeben von unberührter Natur. Dort trifft sie auf eine Welt, die den Gesetzen draußen nicht zu folgen scheint: nackte Kinder spielen mit einem großen Schwein, ein Einhorn zieht gemächlich vorbei, und eine alte Frau liegt in einem riesigen Bett und führt Gespräche mit einer Ratte. Lily gewöhnt sich langsam an die eigentümlichen Bewohner des Anwesens und macht dabei einen Wandel durch, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
"Black Moon" entstand 1975 unter der Regie von Louis Malle. Vor der Kamera stehen Cathryn Harrison, Therese Giehse, Alexandra Stewart und Joe Dallesandro. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Genrezuordnung zu Fantasy, Horror und Science-Fiction verrät bereits, dass sich der Film keiner klaren Einordnung fügt. Die Kombination aus kriegerischem Rahmen und einem fast traumhaften Rückzugsort erzeugt einen Bruch zwischen roher Gewalt und märchenhafter Verwunschenheit. Dass Kinder, Tiere und eine alte Frau in einem gemeinsamen, wenig erklärten Kosmos existieren, deutet auf eine Erzählweise, die weniger auf Handlung als auf Bildlogik und Assoziation setzt. Die Wahl einer jungen Hauptfigur, die sich in dieser Umgebung erst zurechtfinden muss, macht den Reifeprozess Lilys zum eigentlichen Zentrum der Geschichte – nicht die Auflösung eines Konflikts, sondern die Konfrontation mit einer fremden, kaum greifbaren Ordnung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich "Black Moon" im mittleren Bereich der Publikumsgunst, was für einen so sperrigen, bildorientierten Stoff wenig überrascht. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile 50 Jahre vergangen, und die Mischung aus Fantasy, Horror und Science-Fiction-Elementen bleibt auch aus heutiger Sicht ungewöhnlich, da sie sich nicht in ein gängiges Genreschema einfügen lässt. Innerhalb der genannten Genres nimmt der Film eine Randstellung ein, weil er weniger auf klare Schreckmomente oder spekulative Weltentwürfe setzt als auf eine rätselhafte, traumartige Erzählhaltung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cathryn Harrison als Lily
- Therese Giehse als Old Lady
- Alexandra Stewart als Sister Lily
- Joe Dallesandro als Brother Lily
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.