Bilitis (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Hamilton |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (112 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz vor den Sommerferien verliebt sich die siebzehnjährige Internatsschülerin Bilitis in den Fotografen Lucas, traut sich aber nicht, ihm ihre Gefühle zu zeigen. Die Ferien verbringt sie bei ihrer verheirateten Freundin Melissa, deren Ehemann Pierre sie eines Tages Zeuge eines gewaltsamen sexuellen Übergriffs auf Melissa werden lässt. Aus dieser Erschütterung heraus entsteht zwischen den beiden jungen Frauen eine kurze, intensive Nähe, die Melissa jedoch von sich aus wieder beendet. Bilitis erkennt schließlich, dass es nicht sie, sondern Melissa ist, die Lucas begehrt. Ohne die Liebe gefunden zu haben, die sie gesucht hat, kehrt sie ins Internat zurück.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1977 unter der Regie von David Hamilton. In den Hauptrollen sind Patti D'Arbanville als Bilitis und Mona Kristensen als Melissa zu sehen, an ihrer Seite Bernard Giraudeau und Gilles Kohler. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich in der Anlage der Geschichte deutlich: Es geht weniger um äußere Handlung als um das innere Erwachen einer jungen Frau, die zwischen Beobachtung und eigenem Verlangen schwankt. Die Erzählung nähert sich dem Thema jugendlicher Sexualität und Verlangen über die Perspektive Bilitis', die zunächst nur Zuschauerin fremder Beziehungen ist, bevor sie selbst zur Handelnden wird. Dass die Geschichte mit einer Rückkehr ins Internat endet, ohne dass die gesuchte Liebe gefunden wurde, unterstreicht den melancholischen Grundton des Stoffes. Die Gewalt, die Melissa durch ihren Ehemann erfährt, wird als Wendepunkt der Handlung gesetzt und verändert die Beziehung der beiden Frauen grundlegend, ohne dass sie dauerhaft trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Bewertungsskala. Seit seiner Entstehung 1977 sind mittlerweile fast fünf Jahrzehnte vergangen, was die Wahrnehmung eines solchen Stoffes über sexuelles Erwachen und Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern naturgemäß verändert. Innerhalb der Liebesfilme mit dramatischem Unterton bleibt "Bilitis" ein Werk, das seine Wirkung stark über Atmosphäre und Beobachtung statt über eine dichte Handlung entfaltet.
Bilder





Besetzung & Stab
- Patti D'Arbanville als Bilitis
- Mona Kristensen als Melissa
- Bernard Giraudeau als Lucas
- Gilles Kohler als Pierre
- Mathieu Carrière als Nikias
- Catherine Leprince als Hélèn
- Germaine Delbat als Headmistress
- Madeleine Damien als Maid
- Jacqueline Fontaine als Supervisor
- Camille Larivière als Suzy
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Verfügbarkeit
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