Bent (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sean Mathias |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-11-26 |
| Einspielergebnis | 496.059 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (161 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Berlin, 1934: In Gretas Club wird noch einmal ausgelassen gefeiert, während sich draußen die politische Lage zuspitzt. Max und sein Freund Rudy gehören zu jenen, die das Nachtleben der Stadt lieben, doch in der Nacht der langen Messer bricht die Verfolgung über sie herein. Die Flucht misslingt, beide werden gefasst und nach Dachau gebracht. Schon im Zug dorthin trifft Max auf den Mitgefangenen Horst, der ihm zeigt, wie man unter den neuen Bedingungen zu überleben versucht. Um am Leben zu bleiben, fügt sich Max den Forderungen der Gestapo und verbirgt seine Homosexualität. In der Nähe zu Horst entdeckt er jedoch, dass es in einer Beziehung weniger um körperliche Nähe geht als um Vertrauen und emotionale Verbundenheit.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1997 unter der Regie von Sean Mathias. In den zentralen Rollen sind Lothaire Bluteau, Clive Owen, Brian Webber und Ian McKellen zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit historischem Hintergrund, das zugleich als Liebesgeschichte angelegt ist.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama, Historie und Liebesfilm zeigt, wie eng hier persönliches Schicksal und geschichtliches Ereignis miteinander verwoben werden. Die Handlung setzt bewusst an einem konkreten historischen Wendepunkt an, der Nacht der langen Messer, und verfolgt von dort aus den Weg zweier Männer in ein Konzentrationslager. Dass die Erzählung die körperliche Anziehung zurücknimmt zugunsten von Vertrauen und Nähe zwischen den Figuren, verweist auf ein Interesse an der menschlichen Dimension unter extremen Bedingungen, nicht an äußerer Dramatik. Die Beschränkung auf wenige zentrale Figuren – Max, Rudy, Horst – lässt vermuten, dass der Film seine Wirkung aus der Konzentration auf ihre Beziehung zieht statt aus einem breiten Panorama.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit rezipierter Titel einordnen. Seit seinem Erscheinen 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen, was ihn in die Reihe der Werke stellt, die sich mit der Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus auseinandersetzen – ein Themenfeld, das im historischen Filmdrama eher selten explizit behandelt wird. Innerhalb dieses schmalen Genresegments nimmt er damit eine eigene Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lothaire Bluteau als Horst
- Clive Owen als Max
- Brian Webber als Rudy
- Ian McKellen als Uncle Freddie
- Mick Jagger als Greta / George
- Paul Bettany als Captain
- Paul Kynman als Corporal
- Rupert Graves als Officer on Train
- Nikolaj Coster-Waldau als Wolf
- Jude Law als Stormtrooper
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Verfügbarkeit
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