Battle (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Katarina Launing |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Musik |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-28 |
| Budget | 1.158.003 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (658 Stimmen) |
Worum es geht
Amalie ist eine begabte junge Tänzerin und wächst in West End auf, dem wohlhabenden Teil von Oslo. Dann muss sie unerwartet umziehen — nach Stovner, einem armen Vorort, der in allem das Gegenteil ihrer bisherigen Umgebung ist. Amalie versucht verzweifelt, ihr West-End-Bild aufrechtzuerhalten, und führt dafür ein Doppelleben, das sie zunehmend in Geheimnisse und Lügen verstrickt. In Stovner begegnet sie dem Hip-Hop-Tänzer Mikael, dessen Blick auf die Welt ihr die Augen öffnet.
Entstehungsgeschichte
Katarina Launing inszenierte den 2018 erschienenen Film. In den Rollen sind Lisa Teige, Fabian Svegaard Tapia, Vebjørn Enger und Charlott Madeleine Utzig zu sehen — eine Besetzung, die das Gewicht auf die jungen Figuren legt, statt es an einem bekannten Namen aufzuhängen.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Musik ergeben zusammen ein Coming-of-Age-Stück, in dem das Tanzen mehr ist als Beiwerk. Zwei Stadtteile, zwei Bewegungssprachen, zwei Selbstbilder: Die Geschichte übersetzt den sozialen Gegensatz in eine Form, die sich zeigen lässt, statt sie erklären zu müssen. Das Doppelleben der Hauptfigur ist der Motor der Erzählung — es erzeugt Spannung ohne äußere Bedrohung, weil die Gefahr im Auffliegen der eigenen Konstruktion liegt. Dass die Begegnung mit Mikael als Öffnung beschrieben wird, deutet auf eine Erzählung, in der die Wandlung der Hauptfigur wichtiger ist als ein Wettbewerbsergebnis. Der Umzug selbst bleibt dabei der Auslöser für alles Weitere: Amalie hat ihn nicht gewählt, muss aber entscheiden, wie sie damit umgeht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,3 von 10, ermittelt aus einigen hundert Stimmen — eine schmale Basis, die vor allem darauf hindeutet, dass der Film ein überschaubares Publikum erreicht hat. 8 Jahre nach dem Erscheinen ist der Stoff nicht gealtert, weil sein Thema — Herkunft, Zugehörigkeit, Selbstdarstellung — nicht an ein Jahr gebunden ist. Im Tanzfilm gehört er zu den dramatisch grundierten Vertretern, bei denen die Bewegung die Handlung trägt, statt sie zu unterbrechen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lisa Teige als Amalie
- Fabian Svegaard Tapia als Mikael
- Vebjørn Enger als Aksel
- Charlott Madeleine Utzig als Charlotte
- Achmed Akkabi als Bashir
- Karen-Lise Mynster als Birgitta
- Stig R. Amdam als Bjørn
- Sofie Albertine Foss als Vanessa
- Morad Aziman als Josef
- Marius Vold als Elliot
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Verfügbarkeit
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