Batman: The Killing Joke (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Liu |
|---|---|
| Genre | Animation, Krimi, Drama, Action, Thriller |
| Laufzeit | 76 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-07-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.775.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.974 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Joker bricht aus Arkham aus und verfolgt einen Plan, der nicht auf Geld oder Macht zielt: Er will beweisen, dass ein einziger schlechter Tag genügt, um einen vernünftigen Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Sein Versuchsobjekt ist Commissioner Gordon.
Was er dafür tut, beginnt damit, dass er Gordons Tochter Barbara anschießt. Parallel dazu erzählen Rückblenden, wer der Joker vorher war: ein erfolgloser Komiker mit schwangerer Frau, der sich auf einen Einbruch einlässt, weil ihm nichts anderes einfällt — an einem Tag, an dem alles zusammenkommt.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Alan Moores Comic von 1988, gezeichnet von Brian Bolland — eine der bekanntesten Batman-Geschichten überhaupt und zugleich eine, von der Moore sich später distanziert hat.
Der Film ergänzt einen längeren Vorspann über Batgirl, weil die Vorlage für Spielfilmlänge zu kurz ist.
Hinter den Kulissen
Genau dieser Vorspann wurde zum Hauptstreitpunkt. Er zeigt eine sexuelle Beziehung zwischen Batman und Batgirl und endet damit, dass Barbara das Kostüm ablegt — womit ihre spätere Verletzung durch den Joker vorbereitet wird. Kritiker warfen dem Film vor, die Figur auf eine Comic-Schablone zu reduzieren: eine Frau, die Vielschichtigkeit vorgibt und bei erweiterter Rolle doch nur sexuell betrachtet wird.
Kevin Conroy spricht Batman und Mark Hamill den Joker — beide seit der Zeichentrickserie von 1992. Hamills Beteiligung geht auf eine Zuschauerkampagne von 2011 zurück, zu der er auf der Comic-Con selbst aufgerufen hatte.
Es ist der erste Batman- und der erste Zeichentrickfilm von Warner Bros. Animation mit einer Freigabe ab 17 Jahren.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik urteilte überwiegend ablehnend: 35 Prozent bei Rotten Tomatoes.
Auffällig ist die Aufteilung: Die zweite Hälfte, die der Vorlage folgt, wurde deutlich besser bewertet als die erste. Gelobt wurden durchgehend die Sprecher.
Der Fall gilt als Beispiel dafür, wie schwierig es ist, eine kurze, sehr geschlossene Vorlage auf Spielfilmlänge zu bringen, ohne ihr zu schaden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kevin Conroy als Batman (voice)
- Mark Hamill als The Joker (voice)
- Tara Strong als Barbara Gordon / Batgirl (voice)
- Ray Wise als Commissioner Gordon (voice)
- John DiMaggio als Francesco (voice)
- Robin Atkin Downes als Detective Bullock (voice)
- Brian George als Alfred (voice)
- JP Karliak als Reese (voice)
- Andrew Kishino als Murray (voice)
- Nolan North als Mitch (voice)
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Verfügbarkeit
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