Bal - Honig (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Semih Kaplanoğlu |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-04-09 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (105 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Wald, ein Mann, ein Lasttier, und die Stille eines steilen Geländes, das nur von den Rufen eines Eichelhähers durchbrochen wird. Der Honigsammler bewegt sich vorsichtig durch die Baumreihen, bis er unter riesigen Buchen innehält und in die Kronen späht. Etwas Unsichtbares hat seine Schulter gestreift, ein Zeichen, das er sofort zu deuten weiß: Über ihm verbirgt sich ein Waldbienenstock. Mit einem Seil versucht er, in die Höhe zu gelangen, um an den Honig zu kommen – doch der Ast, an dem er sich festhält, beginnt zu brechen. Der Film verharrt in diesem Moment der Anspannung, ohne den weiteren Ausgang preiszugeben, und lässt die Beziehung zwischen Mensch und Natur, zwischen Mühe und Gefahr, im Zentrum stehen.
Entstehungsgeschichte
„Bal – Honig“ entstand 2010 unter der Regie von Semih Kaplanoğlu. Der Film gehört dem Genre Drama an. In den Rollen sind Bora Altaş, Erdal Beşikçioğlu, Tülin Özen und Alev Uçarer zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte konzentriert sich auf einen einzelnen Vorgang – das Sammeln von Honig in einem dichten Wald – und macht daraus eine Erzählung, die auf äußere Handlung fast verzichtet. Die Konzentration auf Geräusche wie den Ruf des Eichelhähers, auf Tastsinn und Geschmack, verweist auf eine Erzählweise, die sinnliche Wahrnehmung über Dialog stellt. Als reines Drama ohne Genremischung liegt der Schwerpunkt offenbar auf der stillen Beobachtung von Mensch und Umgebung statt auf äußerer Dramatik. Die Anlage der Szene – ein Mann, ein Kind implizit als Randfigur der Besetzung, ein karges Setting – lässt auf eine Geschichte schließen, die sich Zeit nimmt und Details wichtiger nimmt als Ereignisse.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld der Bewertungsskala. Seit dem Erscheinungsjahr 2010 sind inzwischen 15 Jahre vergangen, ein Zeitraum, der genügt, um den Titel als abgeschlossenes Werk innerhalb des Dramengenres zu betrachten, ohne dass sich an seiner ruhigen, reduzierten Erzählweise durch die verstrichene Zeit etwas geändert hätte. Innerhalb des Dramas steht er für eine Spielart, die auf Reduktion und Naturbeobachtung setzt statt auf große erzählerische Wendungen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Bora Altaş als Yusuf
- Erdal Beşikçioğlu als Yakup
- Tülin Özen als Zehra
- Alev Uçarer
- Selami Gökce
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Verfügbarkeit
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