Bärenbrüder (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Aaron Blaise |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Animation, Familie |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-10-23 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 128.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 250.397.798 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (5.868 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kenai lebt mit seinen beiden älteren Brüdern in einer Gemeinschaft im vorzeitlichen Alaska. Bei seiner Aufnahme unter die Erwachsenen bekommt er das Zeichen des Bären zugesprochen, was er als Herabsetzung empfindet.
Als sein Bruder Sitka bei einem Zusammentreffen mit einem Bären stirbt, tötet Kenai das Tier aus Rache — und wird zur Strafe selbst in einen Bären verwandelt. In dieser Gestalt schließt er sich dem Bärenjungen Koda an, während sein verbliebener Bruder Denahi ihn nun seinerseits jagt. Was Kenai unterwegs herausfindet, macht die Verwandlung zur eigentlichen Erzählung des Films.
Entstehungsgeschichte
Regisseur Aaron Blaise hat seine Beteiligung offen begründet: Er wollte an dem Projekt arbeiten, um Bären animieren zu können.
Entstanden ist der Film im Disney-Studio in Florida, das im März 2004 geschlossen wurde, als das Unternehmen vollständig auf Computeranimation umstellte. Es ist damit eine der letzten Arbeiten dieses Standorts.
Hinter den Kulissen
Die auffälligste Entscheidung betrifft das Bildformat. Solange Kenai ein Mensch ist, läuft der Film im Format 1,75:1, mit realistisch angelegter Farbgebung. Mit der Verwandlung wechselt er auf das deutlich breitere Format 2,35:1 und zu helleren, freieren Farben — die Welt wird für den Zuschauer buchstäblich größer, sobald die Hauptfigur sie als Bär sieht.
Die Lieder schrieb Phil Collins, der wenige Jahre zuvor bereits die Musik zu "Tarzan" beigesteuert hatte.
Einordnung & Wirkung
Bei einem Budget von 46 Millionen Dollar spielte der Film weltweit 250,4 Millionen ein. Beim breiten Start lag er mit 18,5 Millionen Dollar hinter "Scary Movie 3" auf Platz zwei.
Bei der Oscar-Verleihung 2004 war er als bester Animationsfilm nominiert. Die Kritik blieb zurückhaltend (38 Prozent bei Rotten Tomatoes), während das Publikum bei CinemaScore ein A vergab — eine der größten Abweichungen zwischen beiden Urteilen in Disneys Zeichentrickgeschichte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joaquin Phoenix als Kenai (voice)
- Jeremy Suarez als Koda (voice)
- Jason Raize als Denahi (voice)
- Rick Moranis als Rutt (voice)
- Dave Thomas als Tuke (voice)
- D. B. Sweeney als Sitka (voice)
- Joan Copeland als Tanana (voice)
- Michael Clarke Duncan als Tug (voice)
- Harold Gould als Old Denahi (voice)
- Paul Christie als Ram #1 (voice)
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Verfügbarkeit
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