Bad Boys - Klein und gefährlich (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rick Rosenthal |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-03-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 9.190.819 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (321 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Straßen von Chicago sind Schauplatz eines ständigen Kräftemessens zwischen rivalisierenden Banden und der Polizei. Die Jugendlichen, um die es hier geht, sind zwischen Elend und Chaos aufgewachsen. Einer der Härtesten ihrer Bande ist Mick O'Brien, ein junger Mann, der bereits mehrere Strafen abgesessen hat.
Auf der Flucht vor der Polizei tötet Mick versehentlich den kleinen Bruder seines erbitterten Feindes Paco. Er landet erneut hinter Gittern. Doch erst im Gefängnis lernt er die eigentlichen Regeln des Spiels kennen: Dort herrschen Angst und Einschüchterung. Und dennoch bietet sich Mick eine Chance, der Spirale aus Gewalt und Hass zu entkommen, ob er sie ergreift, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Unter Rick Rosenthal entstand der Film, der 1983 erschien. Sean Penn, Reni Santoni, Jim Moody und Eric Gurry gehören zur Besetzung. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt der Härte des Stoffes Rechnung. Im Englischen heißt der Film schlicht „Bad Boys“.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller greifen hier ineinander, und jedes Genre erfüllt eine eigene Aufgabe. Der Krimi erzählt von Bandengewalt und Verbrechen, das Drama vom Werdegang junger Menschen, die in schwierigen Verhältnissen groß werden, und der Thriller von der ständigen Bedrohung im Gefängnis.
Die Geschichte nimmt die Jugendkriminalität in den Blick, und zwar anhand eines Einzelschicksals. Der Film verlagert den Schwerpunkt dabei vom Straßenkampf in die Haftanstalt. Dort wird nicht Besserung erzählt, sondern eine Welt der Einschüchterung, in der die Regeln der Straße fortbestehen. Der versehentliche Tod eines Kindes macht die Lage besonders heikel, denn er verbindet Schuld mit einer drohenden Vergeltung. Daraus entsteht eine Spannung zwischen Verstrickung und Ausweg, die das Drama antreibt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,0 von 10 und zeigt eine klar positive Aufnahme. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, genug für ein belastbares Bild.
43 Jahre nach dem Erscheinen bleibt das Thema von Jugendgewalt und Haft bedrückend aktuell. Innerhalb des Kriminaldramas steht der Film für eine Erzählweise, die ihre Figuren nicht bloß als Täter zeigt, sondern die Umstände in den Blick nimmt, unter denen sie aufgewachsen sind. Das Gefängnis erscheint dabei nicht als Ort der Läuterung, sondern als Prüfstein, an dem sich entscheidet, ob ein Neuanfang überhaupt möglich ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sean Penn als Mick O'Brien
- Reni Santoni als Ramon Herrera
- Jim Moody als Gene Daniels
- Eric Gurry als Horowitz
- Esai Morales als Paco Moreno
- Ally Sheedy als J. C. Walenski
- Clancy Brown als Viking Lofgren
- Robert Lee Rush als Tweety
- John Zenda als Wagner
- Tony Mockus Jr. als Warden Bendix
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Verfügbarkeit
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