Ava (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Léa Mysius |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-06-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (279 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ava ist dreizehn und verbringt die Ferien mit ihrer Mutter an der französischen Atlantikküste. Mitten in diesen Sommer platzt die Diagnose Retinopathia pigmentosa: Sie wird ihr Augenlicht verlieren. Ihre Mutter reagiert erschüttert und will der Tochter noch einen unbeschwerten letzten Urlaub schenken, ist dabei aber stärker mit ihren eigenen Beziehungen befasst als mit dem, was Ava durchmacht. Am Strand fällt Ava ein schwarzer Hund auf, den sie kurzerhand mitnimmt. Der Besitzer Juan, ein älterer Mann, holt sich das Tier zurück, doch zwischen ihm und Ava entsteht eine Anziehung, die er nicht erwidert. Als Ava den Hund blutverschmiert in ihrem Zimmer findet, führt die Spur zu Juan, der verletzt und nicht ansprechbar in seinem Unterschlupf liegt, einem alten Bunker.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2017 unter der Regie von Léa Mysius. In den Hauptrollen sind Noée Abita, Laure Calamy, Juan Cano und Tamara Cano zu sehen. Es handelt sich um ein Drama, freigegeben ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Coming-of-Age-Erzählung und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Eine körperliche Diagnose wird zum Auslöser für eine Grenzüberschreitung, die weniger von Vernunft als von Trotz und Sehnsucht getragen ist. Dass die Mutter mit eigenen Angelegenheiten beschäftigt bleibt, während ihre Tochter mit dem Verlust des Sehvermögens konfrontiert ist, verschiebt die emotionale Last früh auf Ava selbst, die sich Nähe und Kontrolle über einen fremden Erwachsenen und einen gestohlenen Hund sucht. Die Ferienkulisse an der Küste und der Gegensatz zwischen Sommerleichtigkeit und existenzieller Bedrohung bilden den Rahmen, in dem sich Avas Annäherung an Juan entwickelt und zunehmend unklarer wird, wie gefährlich diese Verstrickung tatsächlich ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer noch vergleichsweise kleinen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark ausgeweitet hätte, was auf ein Nischenpublikum innerhalb des Dramagenres hindeutet. Innerhalb dieses Genres steht der Film für einen Ansatz, der körperliche Ausnahmesituationen nicht als reines Krankheitsdrama, sondern als Auslöser für riskantes jugendliches Verhalten inszeniert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Noée Abita als Ava
- Laure Calamy als Maud
- Juan Cano als Juan
- Tamara Cano als Jessica
- Ismaël Capelot
- Daouda Diakhaté als Tété
- Baptiste Archimbaud als Matthias
- Franck Beckmann als Ophthalmologist
- Valentine Cadic als Waitress at the wedding
- Mary Lefèvre als Policewoman on horseback
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Verfügbarkeit
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