Aus dem Dschungel, in den Dschungel (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Pasquin |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-03-04 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 32.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 59.927.618 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (530 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michael Cromwell ist ein verkrampfter Geschäftsmann aus New York, der sein Leben im Griff zu haben glaubt. Er reist seiner Noch-Ehefrau nach Südamerika hinterher, und dort erwartet ihn eine Überraschung, mit der er nicht gerechnet hat: Er hat einen Sohn, von dem er nie etwas wusste.
Der 13-jährige Mimi-Siku ist in einem Dorf im brasilianischen Dschungel aufgewachsen, und Michael nimmt ihn mit zurück nach New York. Bewaffnet nur mit seinem Blasrohr entdeckt der Junge, dass die Welt außerhalb seines Dschungels ein wahrhaft seltsamer Ort ist.
Entstehungsgeschichte
John Pasquin führte Regie bei dieser Komödie aus dem Jahr 1997. Tim Allen und Martin Short stehen an der Spitze der Besetzung, JoBeth Williams und Lolita Davidovich ergänzen sie. Die Freigabe ab 6 Jahren richtet den Film klar an Familien mit Kindern.
Hinter den Kulissen
Komödie und Familie: Die Kombination sagt, dass der Kulturzusammenprall hier auf Lacher hin erzählt wird und nicht auf Konflikt. Die Umkehrung ist der Kern des Witzes: Nicht der Städter ist im Dschungel verloren, sondern der Junge aus dem Dschungel in der Stadt, und der Titel spielt genau damit, dass New York für ihn nichts anderes ist als ein weiterer Dschungel.
Erzählerisch folgt der Film dem Muster des Fisch-im-falschen-Wasser-Films, ergänzt um eine Vater-Sohn-Geschichte, in der beide erst lernen müssen, dass sie zusammengehören. Das Blasrohr ist dabei das Symbol für alles, was Mimi-Siku aus seiner Welt mitbringt, und für alles, was in der Stadt fehl am Platz wirkt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,4 von 10 ist mäßig; Familienkomödien mit einfachem Kulturkontrast erreichen selten hohe Werte, weil die Erwachsenen, die bewerten, den Humor anders wahrnehmen als das Zielpublikum. Die Bewertungsbasis liegt bei einigen hundert Stimmen. 29 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Vertreter der Familienkomödie der 1990er-Jahre, deren Prämisse sich in einem Satz erklären lässt. Innerhalb des Genres steht er für die Variante, die Fremdheit als Quelle von Komik nutzt und die Versöhnung zwischen Vater und Sohn als Ziel setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tim Allen als Michael Cromwell
- Martin Short als Richard Kempster
- JoBeth Williams als Dr. Patricia Cromwell
- Lolita Davidovich als Charlotte
- Sam Huntington als Mimi-Siku
- David Ogden Stiers als Alexei Jovanovic
- Bob Dishy als George Langston
- Valerie Mahaffey als Jan Kempster
- Leelee Sobieski als Karen Kempster
- Frankie J. Galasso als Andrew Kempster
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Verfügbarkeit
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