Auge um Auge (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paco Plaza |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-08-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.328.289 $ |
| Einspielergebnis | 2.407.571 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (340 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mario gilt als vorbildlicher Mann. Er lebt in einem Dorf an der galicischen Küste und arbeitet als Pfleger in einem Altenheim, wo ihn alle schätzen. Eines Tages zieht dort Antonio Padín ein, der bekannteste Drogenhändler der Gegend, der erst vor Kurzem aus dem Gefängnis entlassen wurde. Mario bemüht sich, dem neuen Bewohner das Gefühl zu geben, zu Hause zu sein.
Die Geschäfte der Familie führen inzwischen Padíns Söhne Kike und Toño. Als eine Operation scheitert, landet Kike im Gefängnis, und die Familie steht bei einem kolumbianischen Lieferanten mit einer hohen Summe in der Kreide.
Toño wendet sich an den Pfleger. Mario soll den alten Vater dazu bringen, die Schulden zu übernehmen. Doch Mario verfolgt eigene Pläne.
Entstehungsgeschichte
Paco Plaza führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2019, dessen englischer Titel „Eye for an Eye“ lautet. Luis Tosar, María Vázquez, Ismael Martínez und Pablo Guisa Koestinger bilden die Besetzung. Eine Freigabe ab 16 Jahren trägt dem Stoff Rechnung.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Krimi fließen in einer Geschichte zusammen, die ihre Spannung aus einem ungewöhnlichen Schauplatz bezieht. Ein Altenheim ist ein Ort der Fürsorge, und gerade dort trifft ein Pfleger auf einen Mann, der ein Leben im Drogenhandel hinter sich hat. Dieser Gegensatz prägt die gesamte Anlage.
Mario wird zunächst als tadelloser Mensch eingeführt, doch dass er eigene Pläne verfolgt, stellt dieses Bild in Frage. Der Titel „Auge um Auge“ verweist auf Vergeltung und legt nahe, dass eine offene Rechnung im Spiel ist, ohne sie näher zu bestimmen. Die Machtverhältnisse verschieben sich dabei: Der einst gefürchtete Padín ist nun auf Pflege angewiesen, während seine Söhne unter Druck geraten und ausgerechnet den Pfleger brauchen. Die galicische Küste bildet den Rahmen für diese Verstrickung aus Familie, Schulden und Abhängigkeit.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 spricht für ein überwiegend wohlwollendes Urteil des Publikums, gestützt auf einige hundert Stimmen.
Seit dem Erscheinen sind 7 Jahre vergangen. Im Krimigenre steht der Film für die psychologisch angelegte Spielart, die ihre Spannung aus den verborgenen Absichten einer scheinbar unauffälligen Figur zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Luis Tosar als Mario
- María Vázquez als Julia
- Ismael Martínez als Toño
- Pablo Guisa Koestinger als Presidiario 2
- Daniel Currás als Xepas
- María Luisa Mayol als Ana
- Víctor Duplá als Alfredo
- Enric Auquer als Kiko
- Xan Cejudo als Antonio Padín
- Marcos Javier Fernández Eimil als Cura funeral
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Verfügbarkeit
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